Schlagwort-Archive: Friedrich August von Hayek

Hayek-Essay-Wettbewerb zur internationalen Personenfreizügigkeit

Steffen Hentrich

Wie bereits im vergangenen Jahr veranstaltet die Friedrich August von Hayek Gesellschaft auch im kommenden Jahr 2015 einen Hayek-Essay-Wettbewerb zum Thema:

Gibt es Grenzen für die internationale Personenfreizügigkeit aus liberaler Sicht?

Der Wettbewerb richtet sich an Studenten und Studentinnen im Diplom- oder Magisterstudium und in vergleichbaren Bachelor-/Master-Studiengängen sowie Doktoranden und ist mit 1000, 750 und 500 Euro für die drei vordersten Plätze nominiert. Angesprochen sind Studenten und Studentinnen im Diplom- oder Magisterstudium und in vergleichbaren Bachelor- /Master-Studiengängen sowie Doktoranden. Die Beiträge sind bis zum 10. Mai bei der Friedrich August von Hayek Stiftung in Berlin einzureichen. Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

Hayek zur Energiewende

Steffen Hentrich

Friedrich August von Hayek hat die  als „nationales Gemeinschaftsprojekt“ bezeichnete Energiewende zwar nicht mehr erlebt, das Phänomen in seinen gesellschaftlichen und politischen Grundzügen jedoch schon 1944 in seinem Buch Der Weg zur Knechtschaft analytisch erfasst. Wenn beispielsweise in Bevölkerungsumfragen noch zu Beginn dieses Jahres 89 Prozent der Befragten die Energiewende für sehr wichtig bzw. wichtig erachten, jedoch zum überwiegenden Teil lediglich ihr schleppendes Vorankommen bemängeln, dann zeigt sich hierin, wie groß die Bedeutung der „Sozialisierung des Geistes“ für das Gelingen eines solchen Projekts ist. Hayek schreibt zu Beginn des Kapitels Das Ende der Wahrheit:

Man spannt alle dann am wirksamsten in das System von Zielen ein, auf deren Verwirklichung der Gesellschaftsplan gerichtet ist, wenn man erreicht, dass sie an diese Ziele glauben. Wenn ein totalitäres System gut funktionieren soll, genügt es nicht, jeden einzelnen zur Arbeit für dieselben Ziele zu zwingen. Es ist von ausschlaggebender Bedeutung, dass das Volk dahin gebracht wird, sich mit diesen Zielen zu identifizieren. Obwohl die Glaubensartikel für das Volk ausgewählt und ihm aufgezwungen werden müssen, müssen sie zu seiner höchst persönlichen Überzeugung werden, zu einer allgemeingültigen Doktrin, aufgrund deren die Individuen nach Möglichkeit spontan in der vom Planer gewünschten Weise handeln.

Diese Hürde haben die Protagonisten der Energiewende bereits übersprungen, denn obwohl sich ein großer Teil der Befragten vor den negativen Konsequenzen steigender Energiepreise fürchtet, wird das „gesellschaftliche Ziel“ im Grundsatz nicht mehr hinterfragt. Ganz im Gegenteil, will eine große Zahl von Bürgern auf kommunaler Ebene an der Energiewende partizipieren, um gleichzeitig wirtschaftlicher Nutznießer wie Beitragender am Gesellschaftsziel zu sein. Nur so ist es möglich, dass die Reformen der Energiewende bis jetzt stets nur dem Stopfen der offensichtlichsten Löcher dienten, eine radikale Kehrtwende, die sich an den eigentlichen Zielen einer energiepolitischen Rahmensetzung ausrichtet, dahingegen im gesamten politischen Spektrum kaum Fürsprecher findet.

Hayek-Essay-Wettbewerb 2014

Steffen Hentrich

Auch im Jahr 2014 veranstaltet die Hayek-Gesellschaft wieder einen Essay-Wettbewerb. Diesmal wird den Teilnehmern folgende Frage gestellt:

Liberalismus und Toleranz – deckungsgleich oder spannungsreich?

Der Wettbewerb richtet sich an Studentinnen und Studenten im Diplom- und Magisterstudium und in vergleichbaren Bachelor-/Master-Studiengängen sowie an Promovierende. Der Preis für den bis zum 10. Mai einzureichenden, besten Essay ist mit 1000 Euro dotiert, der zweit- und drittplazierte Beitrag wird mit 750 bzw. 500 Euro honoriert. Darüber hinaus werden die Gewinner zu den Hayek-Tagen in Freiburg im Breisgau am 20./21.Juni 2014 eingeladen.

Nähere Informationen erhalten Sie über die Kontaktadresse der Hayek-Gesellschaft.

Hayek und das Ende des Kommunismus

Steffen Hentrich

Friedrich August v. Hayek (1899-1992) inspirierte nicht nur den westlichen Liberalismus, auch hinter dem Eisernen Vorhang sorgte er für viel Diskussionsstoff. Václav Klaus, der frühere Finanzminister, Premierminister und bis vor kurzen Präsident der tschechischen Republik, erinnert sich in einem Beitrag beim Cato-Institute an den Einfluss des großen liberalen Denkers des zwanzigsten Jahrhunderts auf die Freiheitsbewegung in den kommunistischen Diktaturen, die schließlich zum weltweiten Fall vieler kommunistischer Unterdrückungsapparate führte. Bis heute zehrt der Widerstand gegen staatliche Interventionen in Wirtschaft und Privatleben von Hayeks intellektuellem Erbe.

Das Lächeln der Freiheit

Steffen Hentrich

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Die meisten der Grotesken und Karikaturen des Leverkusener Malers und Bildhauers Stefan Klinkigt lächeln irgendwie. Jedoch keine so sympathisch wie Friedrich August von Hayek, dessen Portrait mir heute mit der Post ins Liberale Institut geliefert wurde und jetzt mein Büro schmückt. Wohl auch, weil der freisinnige Künstler mit leidvollen DDR-Erfahrungen nur für einige seiner Figuren echte Sympathien aufbringt, andere dafür eher mit Spott karikiert. Freunde politischer Karikaturen werden an seinen prominenten Köpfen sicherlich viel Vergnügen haben.

Eine Lanze für den Liberalismus

Liberales Institut

Das diesjährige Forum Freiheit 2012 der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft findet am 21. November 2012 in Berlin statt und steht unter dem Motto „Eine Lanze für den Liberalismus“. Mit von der Partie sind diesmal Karl-Heinz Sundmacher, Dr. Karen Horn, Prof. Dr. Gerd Habermann, Vera Lengsfeld, Dr. Detmar Doering, Dr. gerhard Schwarz, Dr. Saskia Ludwig, Carlos Gebauer, Dr. Pierre Bessard und Stefan Tilgner. Referiert und diskutiert wird über die schwierige Geschichte des Liberalismus, den Wert der Freiheit in Deutschland, den Liberalismus in der Defensive, das freiheitliche Denken in unseren „bürgerlichen“ Parteien und die Finanz- und Wirtschaftskrise als Chance für den Liberalismus.

Das Forum Freiheit 2012 beginnt um 12 Uhr im Dehlers Restaurant, in der Reinhardtstr. 14. Anmeldungen richten Sie bitte an Jan Pfannkuche von der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft, Berlin. Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.