Archiv der Kategorie: Geldpolitik

10 Thesen

Detmar Doering

Falsche Anreize für Reformen werden gesetzt. Geldpolitik wird zur geheimen Staatsfinanzierung. Die Probleme, die mit dem „Quantitative Easing“ durch die EZB einhergehen, sind enorm. Die Ökonomen Thomas Jost und Franz Seitz haben in diesem Beitrag für die Ökonomenstimme 10 Argumente zusammengestellt, warum man über den Ankauf von Staatsanleihen nicht glücklich sein kann.

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Überfrachtete EZB

Detmar Doering

Der umstrittene Anleihenkauf zeige vor allem eines, sagt Ulrich Kater in diesem Kommentar in Capital, nämlich die Überfrachtung der Agenda der EZB: „Geldwertstabilität, Finanzmarktstabilität, Zusammenhalt des Euro, Finanzmarkt-Regulierung: kein Wunder, dass die Geldpolitik immer mehr politisiert wird.“

Wenn die Preise fallen …

Detmar Doering

Fallende Preise heizen zurzeit die Deflationsangst an. Aber ist diese Angst berechtigt? Müssten wir jetzt nicht Inflationspolitik betreiben? Randall Holcombe vom Independent Institute verneint das in diesem Beitrag. Fallende Preise, die das Leben kostengünstiger gestalten, seien ein Motor wirtschaftlichen Fortschritts.

Morgen in Griechenland …

Detmar Doering

Griechenlandwahl2015

Worum es morgen bei der Parlamentswahl in Griechenland für das Land selbst und Europa geht, das beschreibt Abbie Martin hier auf CapX.

Nützliches Euro-Glossar

Detmar Doering

Bail-in, Bail-out, EFSM, EFSF – dem Laien erschließt sich nicht immer alles, was so zur Euroschuldenkrise gesagt wird. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel hat hier Abhilfe ersonnen. Dort gibt es ein neu überarbeitetes Glossar zur Krise.

Kronberger Kreis: Reformbedarf bei der Europäischen Bankenunion

Steffen Hentrich

Für den Kronberger Kreis, den wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Marktwirtschaft, ist die Idee einer Europäischen Bankenunion zwar sinnvoll, doch nur wenn neben dem Prinzip Hoffnung auch das Prinzip Haftung gilt. In der kürzlich vorgestellten Studie Europäische Bankenunion: Vom Prinzip Hoffnung zum Prinzip Haftung wird die Bankenunion hinsichtlich der Stabilität des Finanzsektors, der Abhängigkeit von Staatshaushalten und Banken, der Fragmentierung des europäischen Finanzmarktes und der Abwicklungs- und Restrukturierungsmöglichkeit von international agierenden Finanzinstituten analysiert. Obgleich generell begrüßenswert, sehen die Experten bei der Bankenunion einigen Reformbedarf. So sollten nicht nur die bestehenden Risiken von Banken künftig mit ausreichend Eigenkapital hinterlegt werden, sondern auch Staatsanleihen müssten risikogerecht mit Kapital besichert sein. Um zu vermeiden, dass die EZB im Krisenfall geneigt sein könnte notleidende Banken mit einer expansiven Geldpolitik zu stützen, müsste die Bankenaufsicht aus der EZB ausgegliedert werden. Nur so ließen sich Zielkonflikte mit dem obersten Ziel der Preisniveaustabilität hinreichend reduzieren.

Nun auch Bofinger gegen EZB-Anleihenkauf

Peter Altmiks

Vorgezogene Bescherung zu Weihnachten: Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrates, befürchtet großen Schaden durch den geplanten Anleihekauf der EZB. Der deutsche Sparer werde belastet. Passend dazu hatte Hans-Werner Sinn vor kurzem den Verlust der Deutschen durch die Niderigzinspolitik seit 2008 auf etwa 300 Mrd. Euro beziffert. Weiterlesen