Archiv der Kategorie: Freihandel/Protektionismus

TTIP als Säule der Welthandelsordnung?

Detmar Doering

Als TTIP lanciert wurde, da war der Optimismus groß. Diese Vorfreude ist inzwischen verflogen. Die Verhandlung stecken in etlichen Fragen fest. Die politischen Gegner nutzen diese Schwäche und dominieren das Feld der öffentlichen Meinung.

Europa und die USA müssten schnell auf ein gemeinsames Verständnis der Ziele kommen, meinen Hosuk Lee-Makiyama, Bob Vastine und J Bradford Jensen in diesem Papier des European Centre for International Political Economy, um dann das Freihandelsabkommen offensiv zu vertreten. TTIP müsse (zusammen mit anderen Abkommen wie dem Transpazifischen und dem Europäisch-Asiatischen) die Säule einer neuen und freieren Welthandelsordnung werden – und nicht die Schwachstelle.

TTIP: Zum Vorteil des Mittelstands

Detmar Doering

in der Diskussion um das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP dominiert die Panikmache, die das Ganze als irgendeine Verschwörung des Großkapitals und der Großindustrie darstellt. Dabei würde vor allem der Konsument und der Mittelstand aus TTIP seinen Gewinn ziehen, heißt es in diesem Video des MittelstandsWiki:

In Venezuela wird Schlangestehen verboten

Steffen Hentrich

Venezuelas Sozialismus hat die Supermarktregale gelehrt. Ohne funktionierenden Preismechanismus bekommen weder die Produzenten das Signal die richtigen Waren in ausreichender Menge und Qualität anzubieten, noch die Verbraucher die Information, lediglich das einzukaufen, was bei gegebenen Produktionskosten wirklich lohnenswert ist. Die Folge sind leere Supermarktregale oder lange Warteschlangen, wenn die Regale mal wieder etwas aufgefüllt werden. Da inzwischen in Venezuela selbst das Toilettenpapier knapp geworden ist, sind nächtliche Warteschlangen vor morgens öffnenden Geschäften alltagsbestimmend geworden. Dieses Symptom sozialistischer Mangelwirtschaft soll jetzt aus Sicherheitsgründen verboten werden. Aus den Augen, aus dem Sinn, scheint die Losung der von Nicolas Maduro geführten Regierung zu sein, denn neben dieser Art von Kosmetik sind keinerlei Marktreformen in dem lateinamerikanischen Land zu erkennen.

TTIP als Chance für die Weltwirtschaft

Detmar Doering

In der Debatte um das Handelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP) dominieren die kritischen Töne, die meist recht irrationale Ängste um Lebensmittelsicherheit schüren. Darüber solle man, so schreibt Ivonne Helble in diesem Kommentar in der Neuen Zürcher Zeitung, das “big picture” vergessen: Die größte Freihandelszone der Welt wird ungeheuere Wachstumspotentiale freisetzen und die Weltwirtschaft ankurbeln.

Locavoren mit besserer Moral?

Detmar Doering

Die “Locavoren” sind auf dem Vormarsch. Der Glaube, es sei besser, Lebensmittel und andere Produkte aus der regionalen Nachbarschaft zu kaufen, wird nicht nur ökonomisch begründet, sondern hat bereits den Beiklang höherer ethischer Standards angenommen. Aber besteht dieser Anspruch zu Recht? Brian Brenberg und Chris Horst stellen sich hier bei RealClearMarkets diese Frage. Sie kommen zu dem Schluss, dass dieser neue Regionalismus nicht nur ökonomisch falsch gedacht sei. Auch der moralische Anspruch, dass der Nachbar in der Nähe einen moralisch höheren Anspruch auf Gewinn habe als der Mensch im fernen Ausland, sei fragwürdig.

Kuba: Die Öffnung hilft

Detmar Doering

Präsident Obama hat den mutigen Beschluss gefasst, die Normalisierung der Beziehungen zu Kuba einzuleiten. Das hat Kritik von verschiedenen Seiten hervorgerufen. Konservative meinen immer noch, dass Sanktionen mehr bewirkten als die sowieso schon unter der Diktatur leidenden Menschen auf Kuba zu schädigen. Linke Revolutionsromantiker befürchten, dass dies die Insel langsam in die Hände des Kapitalismus treibe. In Wirklichkeit, so argumentiert Steven Horwitz in diesem Beitrag für das Institute of Economic Affairs, sei wirtschaftliche Offenheit der beste Weg, den Menschen auf Kuba zu einem freieren und wohlhabenderen Leben zu verhelfen.

Hayek-Essay-Wettbewerb zur internationalen Personenfreizügigkeit

Steffen Hentrich

Wie bereits im vergangenen Jahr veranstaltet die Friedrich August von Hayek Gesellschaft auch im kommenden Jahr 2015 einen Hayek-Essay-Wettbewerb zum Thema:

Gibt es Grenzen für die internationale Personenfreizügigkeit aus liberaler Sicht?

Der Wettbewerb richtet sich an Studenten und Studentinnen im Diplom- oder Magisterstudium und in vergleichbaren Bachelor-/Master-Studiengängen sowie Doktoranden und ist mit 1000, 750 und 500 Euro für die drei vordersten Plätze nominiert. Angesprochen sind Studenten und Studentinnen im Diplom- oder Magisterstudium und in vergleichbaren Bachelor- /Master-Studiengängen sowie Doktoranden. Die Beiträge sind bis zum 10. Mai bei der Friedrich August von Hayek Stiftung in Berlin einzureichen. Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.