Archiv der Kategorie: Bürgergesellschaft

Brennpunkt: Südafrika (04-2015)

Katerina Georgousaki

Die Helen Suzman Foundation (HSF), langjähriger Partner der FNF, reichte einen Eilantrag bei Gericht ein, um sich für die Einhaltung der südafrikanischen Verfassung und die Unabhängigkeit der Antikorruptionseinheit einzusetzen. Sie reagierte damit auf die überraschende Suspendierung von Anwa Dramat, Leiter der Antikorruptionseinheit „Hawks“, durch den Polizeiminister.

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Brennpunkt: Russland (03-2015)

Julius von Freytag-Loringhoven

In der russischen Staatsduma wird ein Gesetz über “unerwünschte ausländische Organisationen” diskutiert. Wer für diese arbeitet, soll künftig strafrechtlich verfolgt werden können. Wird das Gesetz wie geplant Ende Januar 2015 verabschiedet, trägt es zur weiteren Destabilisierung des Landes bei.

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Spott muss erlaubt sein!

Detmar Doering

JesuisCharlie

Die Frage, ob man auch Religion – auch den Islam – verspotten darf, ist gerade nach dem furchtbaren Mordanschlag auf das Pariser Magazin Charlie Hebdo zum Lackmustest für die Meinungsfreiheit geworden. Walter Olson befürchtet in diesem Beitrag für Time, dass die Front hier an einigen Stellen bröckelt. Es gelte: Blasphemiegesetze passen nicht zu einer freien Gesellschaft.

Hayek-Essay-Wettbewerb zur internationalen Personenfreizügigkeit

Steffen Hentrich

Wie bereits im vergangenen Jahr veranstaltet die Friedrich August von Hayek Gesellschaft auch im kommenden Jahr 2015 einen Hayek-Essay-Wettbewerb zum Thema:

Gibt es Grenzen für die internationale Personenfreizügigkeit aus liberaler Sicht?

Der Wettbewerb richtet sich an Studenten und Studentinnen im Diplom- oder Magisterstudium und in vergleichbaren Bachelor-/Master-Studiengängen sowie Doktoranden und ist mit 1000, 750 und 500 Euro für die drei vordersten Plätze nominiert. Angesprochen sind Studenten und Studentinnen im Diplom- oder Magisterstudium und in vergleichbaren Bachelor- /Master-Studiengängen sowie Doktoranden. Die Beiträge sind bis zum 10. Mai bei der Friedrich August von Hayek Stiftung in Berlin einzureichen. Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

Umfrage Netzpolitik: Was Internetnutzer von der Politik erwarten

Steffen Hentrich

In Vorbereitung der im November 2014 veranstalteten Online-Konferenz “Liberale Netzpolitik“ hatte die Virtuelle Akademie eine Online-Umfrage zum Thema Netzpolitik durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht. Dabei konnten fünf zentrale Ergebnisse identifiziert werden:

  1. Netzpolitische Debatten wirken schnell techniklastig und sind von Fachbegriffen geprägt. Sie erreichen somit viele Bürger nicht, trotz der hohen Relevanz für ihre individuelle Freiheit: Während die meisten wissen, was sich hinter den Begriffen „Cloud“ und „Vorratsdatenspeicherung“ verbirgt, kennen die Hälfte der Befragten Begriffe wie „Störerhaftung“ und „Crypto-Party“ nicht.
  2. Etwa 40% der Befragten haben die millionenfache Verletzung ihre Bürgerrechte durch staatliche Geheimdienste (beispielsweise durch die NSA) nicht dazu bewogen, ihr Verhalten im Netz zu ändern (also beispielsweise den E-Mail-Anbieter zu wechseln).
  3. 70% der Befragten sind der Ansicht, man müsste seine E-Mails verschlüsseln, aber von denen wissen 60% nicht, wie das funktioniert.
  4. Die Befragten sehen Bedarf an weiteren rechtlichen Regelungen im Internet: Datenschutz, Virenschutz und IT-Sicherheit sind die größten Baustellen. Dereguliert werden müsste hingegen das Urheberrecht im Internet, da es eher die Interessen der Urheber vertritt.
  5. Über 60% sind der Ansicht, dass IT-Kompetenzen in der Schule nicht ausreichend vermittelt werden.

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Senegal: Starke Gesetze für starke Bürger gebraucht

Mohamed Ngueye (Deutsche Fassung von Inge Herbert)

Die Whistleblower, wie Edward Snowden, haben weltweit für Schlagzeilen gesorgt und die Diskussion über das Recht auf Information der Bürger belebt. Auch im Senegal, wo jahrzehntelang Korruption, Nepotismus und Missmanagement in Politik und Verwaltung stillschweigend hingenommen wurden, taucht jetzt eine Generation von Menschen auf, die es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren kann, diese Machenschaften weiterhin stillschweigend hinzunehmen.

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Südkorea: Schlechte Presse für die Presse

Lars-André Richter & Mira Krebs

Südkoreas Medien stecken in der Glaubwürdigkeitskrise: Im Frühjahr die Berichterstattung über das Unglück der Fähre Sewol, im Herbst die Diskussionen um die Textnachrichten-App KakaoTalk – beides hat viele Menschen an der Unabhängigkeit der Medien zweifeln lassen. Unsere Experten analysieren, was es mit der Verquickung von Politik, Wirtschaft und Medien auf sich hat. Sie zeigen, wie Medien Vertrauen zurückgewinnen können.

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