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Kaputtgespart?

Detmar Doering

Angeblich haben sie sich „kaputtgespart“. Aber die Länder, die in den letzten krisengeschüttelten Jahren etwas für den Schuldenabbau getan haben, fahren heute die besten Wachstumsraten ein. Das stellt dieser Beitrag bei AgendaAustria fest.

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Griechenland muss wettbewerbsfähig werden

Detmar Doering

Bevor Griechenland aus der Krise kommt und überhaupt an so etwas wie ein Schuldenschnitt zu denken ist, muss das Land seine Wirtschaft in Schwung bringen. Die ist aber strukturell veraltet und fast nirgendwo international wettbewerbsfähig. Hier müsste die dortige Regierung ansetzen, schreiben Klaus Schrader, David Benček und Claus-Friedrich Laaser in dieser Studie des Instituts für Weltwirtschaft. Die Signale, die die neue links/rechts-populistische Regierung zurzeit aussendet, sind hier allerdings wenig zielführend.

Steuern für das Wachstum?

Detmar Doering

Gerade angesichts der Euroraumkrise wird häufig der Begriff „Austerität“ zum Feindbild erhoben. Sollte man also stattdessen mehr steuerfinanziertes Wachstum haben? Oder anders gesagt: Höhere Steuern für das Wachstum? Wirtschaftlich stimulierende Steuersenkungen seien das bessere Rezept, meinen die ÖkonomenAlberto Alesina, Omar Barbiero, Carlo Favero, Francesco Giavazzi und Matteo Paradisi in diesem Beitrag, und kosteten am Ende weniger.

Kapital und Ungleichheit

Detmar Doering

Seit Thomas Pikettys Buch „Das Kapital“ ist es zur Mode geworden, die Verschlimmerung aller Übel der Ungleichheit mit dem Gewinn aus Kapital zu begründen. Kapital sei sozusagen das Krebsgeschwür der Gesellschaft. Das sei eine zweifelhafte Sicht der Realität, meint der peruanische Ökonom Hernando de Soto in diesem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung, die vor allem die Probleme der unterkapitalisierten Ökonomien außerhalb Europas außer Betracht ließe.

Großbritannien und die EU: Besser drinnen aufgehoben

Detmar Doering

In kaum einem Land wird so heftig darüber gestritten, ob man nun in der EU bleiben wolle, wie in Großbritannien. Nicht nur die rechtspopulistische UKIP, sondern auch viele etablierte Konservative würden gerne der EU den Rücken kehren. Das sei grundsätzlich falsch, meint Declan Ganley (der bisher eher als euroskeptischer Aktivist bekannt war) in diesem Beitrag. Großbritannien würde ökonommische Nachteile aus einem solchen Schritt erfahren und politisch an Einfluss verlieren. Das Land sollte sich lieber stärker in Europa engagieren, um so die EU zu mehr marktwirtschaftlichen Reformen zu dränegn.

Links? Rechts? Freiheit!

Detmar Doering

linksrechts

Die griechische Regierungskoalition zwischen Links- und Rechtsradikalen müsste eigentlich manche Verwunderung auslösen. Dass Putin selbst hierzulande sowohl für rechte Xenophobe als auch für linke Weltverbesserer attraktiver Leitstern zu sein scheint, nicht minder. Die Unterscheidung zwischen „links“ und rechts“, die früher schon oft mehr gefühlt als real war, verwische immer mehr, schreibt Karen Horn in diesem Kommentar. Man solle lieber ein klares Unterscheidungskriterium für politische Strömungen wählen, nämlich die Frage, wie man es mit der Freiheit halte.

Durchschnitt?

Detmar Doering

Lebenserwartung

Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt. Das veranlasst uns dazu, ein wenig mehr vorzusorgen. Aber ist das auch genug? Nein, meint Gerhard Schwarz hier bei Avenir Suisse. Wir sollten lieber auf ein realistisch wahrscheinlichstes Sterbealter schauen. Denn das liege höher als die durchschnittliche Lebenserwartung. Das werde gerne übersehen – wieder eine jener kleinen Tücken der Statistik, die uns – und die Politk – oft zu Fehlschlüssen veranlassen können.