Brennpunkt: Ukraine

Miriam Kosmehl

Die Hilflosigkeit im Angesicht des Krieges wächst. Aber indem „der Westen“ die Eindämmung der Gewalt maßgeblich der Ukraine überlässt, wächst auch das Risiko, dass sich der Krieg weiter ausbreitet.

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2 Antworten zu “Brennpunkt: Ukraine

  1. „Auf die Tagesordnung gehört die Frage nach der Bildung einer gut ausgerüsteten internationalen Friedensmission unter maßgeblicher Beteiligung der Europäischen Union, um dauerhaft das ….. “ Da gab es doch schon zwei Friedensmissionen aus Deutschland. Die zweite, Krim, Charkow, Kiew war sehr lehrreich. Auch die franzoesiche Friedensmission 1812 war sehr beeindruckend. Die Amerikaner koennen sich von Taliban etc ein paar tausend Tote holen, aber der zentral-europaeische Grossraum beinhaltet anderen Kombattanten. Ist alles gut dokumentiert in deutschen Archiven.

  2. An dem Artikel wird eines jedenfalls sichtbar: Die Gefahr, die von den sogenannten NGO`s ausgeht.
    …obwohl es aus seriösen Kreisen….
    Was soll das denn heißen? Wer sind die „seriösen“ Kreise? Immer wieder werden Behauptungen aufgestellt. Überprüfbare Belege fehlen. Woher kommen die Informationen, die vorgetragen werden, von allen Seiten wohlgemerkt.
    So gab es eine Schlagzeige hier, Es besteht die Gefahr eines kontinentalen Krieges. Diese Aussage soll ein Kiewer Regierungsmitglied gemacht haben.
    Wer hat denn den Krieg dort begonnen? Soweit bekannt waren es die Kiewer, die mit allen Mitteln, einschl. Bombardements durch die Luftwaffe sowie mit schwerem Kriegsgerät dort angerückt waren.
    Wer unter solchen Umständen noch glaubt, mit Verhandlungen dauerhafte Lösungen erreichen zu können, muss seinen Verstand verloren haben.
    Es gibt nur zwei Lösungen: Entweder man verhandelt im Sinne einer weitgehenden Autonomie der jetzigen abtrünnigen Gebiete, oder man treibt die Menschen heraus.
    Ein Beispiel für das, was dort inzwischen droht haben wir in Palästina. Ein weiteres in Korea.
    Die US-Taktik ist immer dieselbe und hat noch nie funktioniert. Diese Taktik zeigt auch, wer hinter dieser Ukraine-Affäre steht. Die Machart ist allzu deutlich.
    Seien wir ehrlich: Wenn Russland die Ukraine annektiereen will, dann kann es das binnen Wochenfrist tun. Was will denn eine EU tun?
    Etwa einen Krieg mit Russland riskieren? Das würde die Probleme hier in der EU inkürzester Frist und endgültig lösen. Es gäbe keine mehr.
    Die USA sind, im Gehensatz zur EU, sich durchaus bewusst, wo sie die Grenze ziehen. Ein Eingreifen der EU in der Ukraine wäre nicht über kein NATO-Fall. Die Ukraine ist nicht Mitglied. Eine jetzt, während dieser Krise, eingegangene Mitgliedschaft wäre eindeutig ein kriegerischer Akt der EU, der USA, der NATO, wie auch immer. Das würde die Gefahr eines globalen Krieges heraufbeschwören.
    Genau deshalb hatte Obama bereits vor vielen Monaten verkündet, es werde wegen der Ukraine zu keinem Krieg kommen.
    Man sollte hier im Westen langsam mal das Gehrin einschalten. Es ist bedauerlich, dass die jüngere Generation Krieg offenbar eher vom Schreibtisch und von der Spieleconsole zu kennen glauben.
    Mag Frau Kosmehl sich mal ins Kriegsgebiet begeben, und bitte nicht nur in den von den jeweiligen Kombattanden gesicherten Bereichen, sondern da, wo der Krieg sich wirklich abspielt. Dann kann sie ja nochmal berichten und muss sich nicht auf Latrinenparolen verlassen.

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