Ungleichheit auf dem Vormarsch

Detmar Doering

Sich über zunehmende Ungleichheit zu beschweren, ist geradezu Mode geworden. Nicht zu Unrecht, meint der Freiburger Ökonom Bernd Raffelhüschen in diesem Interview in der Welt. Aber wenn wir von Ungleichheit reden, dürften wir über Generationenbilanz und Rentenpolitik nicht schweigen. Hier habe die GroKo einen gefährlichen Kurswechsel vorgenommen.

3 Antworten zu “Ungleichheit auf dem Vormarsch

  1. Meine These: Zwei Ungleichheiten sollten die Liberale und den Liberalen stören/beschäftigen: a) rechtliche Ungleichheit. Dabei Spannungsfeld zwischen, beiderseits wichtig, formaler Gleichheit und effektiver Rechtsgleichheit (nicht Ergebnisgleichheit logischerweise).
    b) Ungleiche moralische Standards zur Konstruktion und Darstellung sozialer Statuspositionen, die nicht auf (nach gleichberechtigtem Standard gemessenen) moralischen bzw. dafür einschlägigen/zählenden Leistungen beruhen. Sondern auf einem nicht gerechtfertigten (weil nicht gleich bemessenen), schon vor der Bewertung etablierten, „besser sein“ (nicht besser handeln).

  2. Welches nachhaltige Mittel haben sich die Politiker einfallen lassen, um die Jugend in Gaenze mundtot zu machen ? Was hat die Uni politisch zwischen 1965 und 1980 geleistet, was einen solchen politischen Totschlag rechtfertigt ?

  3. Interessant wird der Beitrag erst, wenn man den weiterführenden Links folgt: z.B. Raffgier-Herrschaft der Alten muss gestoppt werden ff.
    Es ist eine Bodenlose Frechheit was da geäußert wird. Bezeichnend auch, dass diese Äußerungen von Leuten kommen, für die Höhe derer Pensionen ein normaler Arbeiter 100 Jahre arbeiten müsste. Soviel dazu, dass die Jungen gegen die Alten aufgehetzt werden. Viel schlimmer ist jedoch, dass die vorletzten beiden Generationen einen Rententopf gefüllt haben, der bei sicherer Anlage für alle jetzigen und weiteren Rentner gereicht hätte, wenn er nicht mehrfach von unseren Politikern geplündert worden wäre. Wohlwissend, dass es erst herauskommen wird, wenn sie nicht mehr dafür zur Verantwortung gezogen werden können. Dazu kommen noch all diejenigen, die nie hinein bezahlt haben und heute dank unzureichender Unterlagen zum Teil mehr Rente beziehen als manch einer, dem während seinen 40 und mehr Arbeitsjahre die Abgaben dazu zwangsabgeführt wurden. Und jetzt schiebt man die Verantwortung dafür den Rentnern in die Schuhe, mit dem wirkungsvollen aber unzutreffenden Begriff des Generationenvertrags. Wenn hier jemandem Raffgier unterstellt werden kann, dann den Politikern, die es gewohnt sind, das von uns erarbeitete Geld mit vollen Händen aus dem Fenster zu werfen, nicht ohne sich dabei auch noch gehörig die Taschen zu füllen. Wer wundert sich da noch über Politikverdrossenheit!
    Peter Bauer

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