Wirtschaftsfreiheit in den deutschen Bundesländern 2014

Steffen Hentrich

Wie steht es mit der wirtschaftlichen Freiheit in den deutschen Bundesländern? Auch in diesem Jahr erlaubt der in der Studie Wirtschaftliche Freiheit in den deutschen Bundesländern entwickelte Index der wirtschaftlichen Freiheit eine Bewertung der Bundesländer hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Standortbedingungen. Die Daten des Jahres 2012 weisen wie auch im vergangenen Jahr die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg als Spitzenreiter des Rankings aus. Verlierer sind Sachsen-Anhalt hinter Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. In den neuen Bundesländern ist die wirtschaftliche Freiheit nach wie vor schwächer als in den alten Bundesländern ausgeprägt. Als Ursachen sind unter anderem der vergleichsweise hohe Staatskonsum, ein höherer Anteil öffentlich Beschäftigter und die umfangreichen öffentlichen Finanzhilfen für die Wirtschaft anzusehen. Hinsichtlich der Entwicklungsdynamik schneiden die neuen Bundesländer allerdings besser als die alten ab. Seit 1994 nahm die Wirtschaftsfreiheit in den neuen Bundesländern deutlich zu, in den alten Bundesländern gab es hingegen keine Verbesserungen der Situation mehr. Auch in Deutschland gibt es einen positiven Zusammenhang zwischen Wohlstand und wirtschaftlicher Freiheit. In wirtschaftlich freieren Bundesländern sind die Bürger nicht nur im Durchschnitt wohlhabender, sie profitieren auch von einer dynamischer wachsenden Wirtschaft. Das schlägt sich auch in einer besseren Beschäftigungssituation nieder.

Publikation im Webshop: Wirtschaftliche Freiheit in den deutschen Bundesländern 2014 (Kurzfassung hier)

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