Spott muss erlaubt sein!

Detmar Doering

JesuisCharlie

Die Frage, ob man auch Religion – auch den Islam – verspotten darf, ist gerade nach dem furchtbaren Mordanschlag auf das Pariser Magazin Charlie Hebdo zum Lackmustest für die Meinungsfreiheit geworden. Walter Olson befürchtet in diesem Beitrag für Time, dass die Front hier an einigen Stellen bröckelt. Es gelte: Blasphemiegesetze passen nicht zu einer freien Gesellschaft.

2 Antworten zu “Spott muss erlaubt sein!

  1. Eine Möglichkeit zu zeigen, dass wir unsere Presse- und Meinungsfreiheit nicht verbieten lassen werden ist, dass alle großen Medien eben genau die Karikaturen veröffentlichen, die beanstandet werden. Die Hassprediger, denn die sind es, die Radikalislamisten zu Verbrechen anfeuern, sollen wissen, dass sie mit ihrem Verhalten genau das Gegenteil dessen erreichen, was sie vorhaben. Im Übrigen gehören solche Verbrecher wegen Anstiftung zu Mord des Landes verwiesen und auf eine europaweite Fahndungsliste gesetzt.

  2. In meinem Blog bin auch ich mit zwei Artikeln auf diese Frage eingegangen.

    Man sollte nicht nur den Blasphemieparagrafen streichen, den die CSU sogar stärken will, sondern sollte auch fragen, inwieweit Religion sich der Vernunft stellen muss, bzw. überhaupt beleidigt werden kann. Keine Frage ist natürlich, dass Beleidigt-Sein nicht zu Gewalt, Mord und Totschlag führen darf.

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