Schleichender Freiheitsverlust

Detmar Doering

Der Staat weitet seine Rolle im Leben der Menschen immer mehr aus. Das habe nicht nur gravierende Folgen für den Wohlstand, meint Peter Bernholz in diesem Vortrag für das Liberale Institut Zürich. Es sei vor allem ein Trend, der allmählich und schleichend zu Lasten der persönlichen Freiheit gehe. Besorgniserregend sei vor allem, dass der Staat dabei immer weniger Respekt vor elementaren rechtsstaatlichen Regeln zeige, insbesondere beim Kampf gegen den Terrorismus.

4 Antworten zu “Schleichender Freiheitsverlust

  1. Schade, daß viele Institute lieber PDFs veröffentlichen, statt die Vorträge Web-freundlich aufzubereiten.

    Leider ein Garant dafür, daß sie niemand lesen wird.

  2. Nun ja, mit dem Argument „Terrorismus“ lässt sich alles begründen.
    Man kann doch nicht übersehen, dass dieser Terrorismus künstlich geschaffen wurde. Geschaffen zu exakt diesem Zweck.
    Es ist doch schon seit Urzeiten jedem klar, dass mann mit Angst die Menschen mit wirklich allem belasten kann. So sind die die Religionen entstanden. Die ultimative Drohung einer Zeit nach dem Tod, die Strafen, die dort kommen sollen und völlig unabwendbar sind, genannt das „Jüngste Gericht“.
    Es kann keine Frage sein, die Menschen bewegen sich zumindest hier wieder in Richtung Mittelalter. In diversen Regionen dieser Welt sind sie aus diesem Zeitbereich nie herausgekommen, wie sich tagtäglich zeigt.
    Die Meinung des Autors „…gefährdet den Wohlstand…, wessen Wohlstand meint er eigentlich damit? Von einem Wohlstand in den westlichen Ländern kann doch kaum mehr eine Rede sein. Den mag es nach dem 2. Weltkireg mal gegeben haben, aber er ist längst dahin.
    Damals, also in jener Zeit nach dem Krieg konnte ein „Verdiener“ in der Familie diese auch ernähren, die Lebenshaltungskosten aufbringen. Bei einem Bruttoeinkommen von 2.000 € monatlich dürfte das sehr schwierig sein.
    Es wäre gerade für Liberale angebracht, sich diesem Thema zuzuwenden. Schließlich haben sie mit ihren teilweise missverstandenen „Liberalisierungsmaßnahmen“ nicht unwesentlich zu der heutigen Situation beigetragen.
    Das Zusammenleben größerer Gemeinschaften benötigt nun mal Regeln. Unter diesen Regeln soll sich jeder bewegen können und seine Fähigkeiten ausspielen dürfen, wobei zu beachten ist, dass die Menschen eben nicht alle gleich sind. Genau deswegen bedarf es ja solcher Regeln, die dafür sorgen, dass auch die mit weniger Talenen gesegneten noch anständig leben können.

  3. Eine gelungene Darstellung der Parameter, die gnadenlos die Freie Welt zerstoeren. Nebst der Benennung des Koordinators. Wer werden die Ueberlebenden sein ? Wie wird der Zusammenbruch aussehen ?

    • Schauen Sie mal in die Bibel. „Der Trumbau von Babel“ ist da ein Beispiel von Multikulti und der damit verbundenen Freiheit aller.
      Lernresultat: Meine Freiheiten hören auf, wo die der anderen anfangen.
      Damit das funktionieren kann, müssen Regeln die Freiheiten begrenzen.
      Über diese Regeln muss diskutiert werden.
      Diese Diskussion wird aber bereits von Anbeginn unterbunden mit dem Begriff „political correctness“, deutsch: Maulkorb. Mit diesem Argument kann es zu einer echten Diskussion nicht kommen, solange es Menschen und Institutionen gibt, dieses polical correctness definieren.
      Eine der entscheidneden Grundlagen einer Demokratie ist eben die Redefreiheit. Jeder darf seine Meinung frei äußern. Es liegt dann an den jeweils anderen, diese Meinung zu goutieren oder argumentativ in Frage zu stellen oder zu widerlegen.
      Wenn ein Staat sich auf solche Maßnahmen a la Maulkorb zurückzieht, hat er aufgehört ein Rechtsstaat zu sein.

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