Neue Arbeitsverhältnisse sind meistens Vollzeit und unbefristet

Peter Altmiks

Laut einer jüngsten Untersuchung des Statistischen Bundesamtes sind die überwiegende Mehrheit der neuen Stellen unbefristet und in Vollzeit. Die Zahl der „atypischen“ Beschäftigten sank um 71.000 auf 7,64 Mio. Personen, die Zahl der „Normalbeschäftigten“ stieg um 380.000 auf 24,1 Mio. Personen.

Allerdings darf man unter „atypisch“ nicht prekäre oder irreguläre Beschäftigungsverhältnisse verstehen. Die Statistik fasst unter „atypisch“ alles, was vom Normalarbeitsverhältnis abweicht, d.h. Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung und Befristungen. Aber auch Zeit- und Leiharbeit fällt unter diesen unscharfen Begriff, obwohl es sich hier oft um unbefristete Vollzeitstellen handelt. Viele Teilzeitjobs sind zudem aus familiären und Erziehungsgründen ausdrücklich gewollt.

Vor allem hat die Zunahme der „atypischen“ Beschäftigung nichts mit den Hartz-IV-Reformen zu tun, da der Hauptanstieg zwischen 1999 und 2006 stattfand. Hartz IV wurde aber erst 2005 eingeführt. Auch die Zahl der Burnout-Erkrankungen ist rückläufig. Gemäß den Daten einer Krankenkasse sind die durch Burnout verursachten Krankschreibungen im Jahr 2013 um ein ganzes Drittel zurückgegangen.

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