Warum die E-Mobilität nur eine Nische bedient

Steffen Hentrich

Trotz großer Versprechungen und politischer Zielsetzungen kommt die Elektromobilität nicht richtig aus den Startlöchern. 2014 haben E-PKWs nur einen 0,01-prozentigen Anteil am gesamtdeutschen PKW-Bestand. Kein Wunder, wie man den jüngsten Shell PKW-Szenarien bis 2040 auf Seite 47f entnehmen kann (siehe Grafik) weisen  die den Strom für den Antrieb speichernden Lithium-Ionen-Batterien nur einen Bruchteil der Energiedichte der konventionellen Kraftstoffe auf.

Quelle: Shell PKW-Szenarien bis 20140

Quelle: Shell PKW-Szenarien bis 20140

Das führt zu niedrigen Reichweiten oder einer hohen Batterie- und Fahrzeugmasse, sollen akzeptable Reichweiten erreicht werden. Damit ist der Einsatzradius und -zweck eines E-PKWs klar beschränkt. Zudem fehlt es an einem kostengünstigen Stromtankstellennetz, dessen Aufbau und Erhalt sich nur bei ausreichend großen PKW-Flotten und damit Stromabsätzen über einen längeren Zeitraum lohnt. Solange die E-Mobilität jedoch aus technologischen Gründen nur Nischen bedienen kann, lohnt sich auch der Aufbau dieser Infrastruktur nicht.

Eine Antwort zu “Warum die E-Mobilität nur eine Nische bedient

  1. Offener Brief (Appell)
    an alle politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsträger

    Einige Vertreter der Politik, Wirtschaft aber auch der Wissenschaft haben das Thema „Klimavariation“ annektiert und in ihrem Sinne zum „Klimawandel“ bzw. aktuell zum „anthropogenen Klimawandel“ transformiert – und so der normalen (empirischen/messenden) Wissenschaft entrissen; unterschiedliche bis gegensätzliche Auffassungen über den Grad, Ursachen und Bewertungen von beobachteten Veränderungen nivelliert und selektiert; Umfragen und Szenarien aus Modellrechnungen zum Beweis erhoben und in Form eines zusammenfassenden Berichtes (IPCC-Sachstandsbericht, Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger) so eine Art Klima-Suren oder biblia sacra als Handbuch zur Rettung der Menschheit geschaffen.
    Die quasi-Machtübername der sog. postnormalen Wissenschaft, die sich allein durch Verwendung unwissenschaflicher Bewertungs-Termini , wie „hohes Vertrauen“, „sehr wahrscheinlich“, „etwa so wahrscheinlich wie nicht“ oder „außergewöhnlich unwahrscheinlich“ entlarvt, ist für jede Gesellschaft gefährlich, da sie nach Belieben von unterschiedlichen Interessengruppen in manipulativer Weise eingesetzt werden kann und nicht dem Zuwachs an Wissen und Erkenntnis für die Menschheit dient.
    Der unselige aber eben auch bewusste Einsatz von Begriffen wie „Klima-Katastrophe“, „Klimakiller CO2“ oder „anthropogener Klimawandel“ reiht sich ein in die Phalanx früherer Wortschöpfungen wie Hölle, Ketzerei, Hexe, Rassenschande, Waldsterben, Ozonloch – immer mit dem Impetus „der Mensch hat gesündigt“ und „das ist das Ende der Menschheit, der Welt, der Zivilisation …“. Die neuen „Weltretter“ predigen wie die alten:
    „Wehe Euch, wenn Ihr nicht ablasst!“ Der Emissionshandel, die radikale Transformation der Energiewirtschaft (EEG) und die unselige Energie-Einsparverordnung (EnEV) sind in Deutschland bereits Realität.

    So wurde aus einer wissenschaftlich nachgewiesenen Fehldeutung der Kausalität von CO2-Gehalt in der Atmosphäre und einer imaginären Welt-Durchschnittstemperatur eine Klimatheorie generiert, die am Ende auch noch den Menschen als für alles verantwortlich zeichnete (s. Hockey-Stick-Kurve von Michael Mann). Die Hollywood-Industrie und die Medien im Allgemeinen haben sich dankbar des Katastrophenthemas angenommen um Kasse zu machen – nun ja, das ist ihr Geschäft. Wenn aber staatlich geförderte Institutionen (IPCC,WBGU, PIK, CSC, IASS u.a.)* sich allein auf Modellrechnungen stützen ( Szenarien und Wenn-dann-Projektionen), die unterschiedliche Zukunftsszenarien simulieren (z.B. was passiert, wenn der Meeresspiegel um 2m ansteigt, oder die Durchschnittstemperatur um 4° steigt), deren Basisdaten sehr zweifelhafter (spekulativer) Natur sind und das für unser Leben (die Biosphäre) so notwendige Spurengas Kohlendioxyd (CO2) verteufeln (0,038% -Anteil in der Atmosphäre, Steigerung in 150 Jahren um 0,01%), dann wird das für die Gesellschaft insgesamt zu einem gravierenden Problem.
    Namentlich die Vertreter der o.g. Organisationen fordern öffentlich die sog. „Große Transformation“ (siehe z.B. Hauptgutachten des WBGU: „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“) bzw. eine „Global Governance“ für die „Green Economy“, was nichts anderes heißt als die Entstaatlichung bzw. Neuordnung der Welt und Schaffung einer Art Selbstregulierung und Steuerung durch multinationale- also Weltorganisationen (Klima-Werkzeuge:Climate Engineering, CO2-Emmissionshandel, Ökosystemleistungen=Natur-Kapitalisierung).
    Aus Wissenschaft wurde eine Art Pseudo-Religion und wer Kritik äußert wird reflexartig öffentlich als inkompetent (Laie), nachfolgenden Generationen gegenüber als verantwortungslos, zumindest aber als Sonderling diffamiert.
    Das ursprünglich begründete hohe Vertrauen der Gesellschaft in ihre Wissenschaftler hat in der jüngeren Vergangenheit Schaden genommen. Studien, die einen Konsens unter Wissenschaftlern über den anthropogenen Klimawandel belegen sollen, sind allesamt widerlegt, werden aber permanent zitiert (97% Konsens = willkürliche Behauptung in J. Cook-Studie 2013).

    Kehren wir endlich zur Vernunft zurück und vertrauen wieder auf die bewährten „Regeln für gute wissenschaftliche Praxis“, wie sie z.B. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) formuliert wurden und seit Jahrzehnten internationaler Standard sind.

    Dr. Volker Rachui (IfK*, Campaign Free Science)
    Potsdam (D), 10/2014

    Die Kapitalisierung der natürlichen Welt zu Ökosystem-Leistungen (Naturkapital-TEEB) ist eine Perversion des menschlichen Denkens im Gewand der Rettung der Welt.
    Oskar Meng

    *IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change
    WBGU – Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung für Globale
    Umweltveränderungen
    PIK – Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung
    CSC – Climate Service Center
    IASS – Institute for Advanved Sustainability Studies
    IfK – Institut für Klimaforschungsfolgen i.G.

    Ergänzung I – 10.10.2014
    Ein Grundsatz guter wissenschaftlicher Praxis ist der Zweifel am eigenen Ergebnis (DFG). Es gibt bis heute kein nachvollziehbares, also überprüfbares Experiment, das einen durch CO2 verursachten Treibhauseffekt belegen würde. Es handelt sich also nach wie vor um die permanente Wiederholung der von Arrhenius 1896 veröffentlichten Vermutung, die eine Diskussion unter Fachkollegen anregen sollte. Wie in der Mathematik müssen Vermutungen (z.B. die Riemannsche V.) als richtig oder auch als falsch erklärt werden, und zwar durch Anwendung allgemein anerkannter Verfahren. Alles Andere bleibt unwissenschaftlich. Daran ändern Meinungsumfragen unter vielzähligen Forschern ebenso wenig, wie eine hohe Anzahl an Erwähnungen oder Veröffentlichungen in Science und Nature, die der Verbesserung des eigenen Ranking dienlich sind.
    Dass unsere Welt nicht statisch ist und auch das Klima nicht auf alle Ewigkeit fix bleibt, wird wohl niemand bezweifeln. Das beweist der Blick in die Geschichte. In die Zukunft zu sehen ist allerdings noch keinem noch so genialen Menschen gelungen und kann naturgegeben niemals wissenschaftlich sein. Alle Maßnahmen, die der Mensch zu seinem eigenen Erhalt unternimmt, unterliegen lediglich einer Risikobewertung und gründen nicht auf den ultimativen Beweis der Richtigkeit des Eintretens eines Ereignisses in der Zukunft, ausgenommen der eigene Tod.

    „KAMPAGNE FREIE WISSENSCHAFT/CAMPAIGN FREE SCIENCE“
    2014

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