Nehmen uns neue Technologien die Jobs weg?

Detmar Doering

Die Furcht, dass neue Technologien  Arbeitsplätze kosten könnten, ist ist so alt wie die Erfindung des Rades. Fast immer war sie unbegründet, weil in Wirklichkeit mehr neue Arbeitsplätze durch die neuen Technologien geschaffen wurden. Heute fürchten viele Menschen die neue Robotertechnik und das Aufkommen künstlicher Intelligenz. Tim Worstall beruhigt die Menschen in diesem Beitrag des Adam Smith Institutes. Ja, es werden einige Jobs wegfallen, aber dafür werden viele neuartige dazukommen. Das sei der normale Gang jeder innovativen Wirtschaft.

Eine Antwort zu “Nehmen uns neue Technologien die Jobs weg?

  1. Als das Rad erfunden wurde, wann war das eigentlich?, bestand eine solche Furcht ganz sicher nicht.
    Nur ist die Welt der letzten hundert Jahre nicht mehr vergleichbar mit der Welt zuvor.
    Diese Tatsache haben vor allem die Ökonomen nicht begriffen und wollen sie wohl auch gar nicht begreifen. Das Wachstum der Menschheit war bis vor vielleicht 200 Jahren sehr moderat.
    Mit der beginnenden sich immer mehr beschleunigenden Entwicklung der Wissenschaften, damit meine ich die Naturwissenschaften, änderte sich das durchgreifend. Seit etwa 1900 ist eine Wachstumsrate von etwa 2 % pro Jahr zu verzeichnen, die etwas schwankt, sie liegt derzeit bei etwa 1,8 %.
    Die These der Ökonomie ist nach wie vor, dass Wachstum auch Arbeit erzeugt, jeder Mensch ist zugleich auch Konsument.
    Wenn man heute zu erkennen glaubt, mit der Entwicklung der Technologie würden auch neue Arbeitsplätze geschaffen, so ist das zunächst nicht von der Hand zu weisen. Nur, für diese neuen Arbeitsplätze fallen erheblich mehr weg. Man glaubt, diese über das Bevölkerungswachstum auffangen zu können. Das aber ist ein fataler Trugschluss.
    Zum einen wächst die Technologie inzwischen (seit den Nachkriegsjahren) wesentlich schneller, als die Bevölkerung, zum anderen aber bedeutet diese Bevölkerungswachstum auch ein Mehr an Ressourcenverbrauch.
    Dieser Ressourcenverbrauch wird noch verstärkt durch die Schaffung künstlicher Arbeitsplätze, Arbeitsplätze, die eigentlich niemand wirklich braucht. Da ist z.B. die Handyflut zu nennen, die in der Masse völlig sinnfrei ist, da sind aber auch Arbeitsplätze, die entstehen durch die vorherige Zerstörung vorhandenen Strukturen, vor allem zu finden im sozialen Bereichen. Und vieles mehr.
    Der Wachstumsglaube muss revidiert werden. Die Ökonomen sind gefordert, sich Gedanken über die Handhabung der weiteren Entwicklung zu machen. Was uns allen droht, ist doch heute schon zu betrachten, ab Naher Osten, ob Ukraine etc. Es geht tatsächlich keineswegs um „demokratische“ Regeln, es geht um Ressourcen.

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