Brennpunkt: Ukraine – Der Kreml untergräbt den Minsker Friedensprozess

Miriam Kosmehl

Präsident Putin entschied sich bereits vergangene Woche für die „Legitimation“ der „Volksrepubliken“ im ukrainischen Osten mit eigenen Präsidenten. Mit der „Wahl“ vom 2. November werden nun erwartungsgemäß die selbsternannten Ministerpräsidenten Sachartschenko und Plotnitzki zu „Präsidenten“.

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Eine Antwort zu “Brennpunkt: Ukraine – Der Kreml untergräbt den Minsker Friedensprozess

  1. Ein recht eigenwilliger Artikel. Putin untergräbt den Minsker Friedensprozess. Warum und wieso und wie, darauf gibt der Artikel keine Antwort. „… Minsk vermeintlich eingeleiteten Friedensprozess“ Vermeintlich, aha. Und wie das? Worin besteht denn dieses „vermeintlich“.
    Die Wahl in der Ostukraine war ebenso eine Farce wie die letzte von Kiew.
    Die Ukraine in ihrer Gesamtheit ist offensichtlich nicht fähig, ein Staatsgebilde zu sein. Die seit Bestehen dieser Ukraine, also seit 23 Jahren, immer wieder gezeigten Bilder von Schlägereien im Parlament lassen keinen anderen Schluß zu.
    Das, was auf dem Maidan angeboten wurde, war ebenfalls allzu durchsichtig. Niemand hier hat danach gefragt, wovon die Leute auf dem Maidan eigentlich die ganzen Monate gelebt haben. Gearbeitet haben sie ja offenkundig nicht. Hing das etwa mit der Finanzierung zusammen, die V. Nuland erwähnte?
    Zudem, eine Regierung, die ihr eigenes Land zerbombt, kann doch nicht ernsthaft als Partner von zivilisierten Staaten angenommen werden.
    Völlig unverständlich ist das Verhalten des völlig rückgratlosen deutschen Außenministers Steinmeier. Nach der Brüskierung, es war wohl im Februar, nach der Verhandlung mit Janukowitsch, an der ja auch die späteren „Regierungsmitglieder“ von Kiew teilnahmen, hätte er gut daran getan, diesen Leuten klarzumachen, dass man mit solchen Typen keine Verhandlungen mehr führen wird. Steinmeier wurde damals ja nun wirklich vorgeführt in übelster Weise.
    Das hätte Zeichen genug sein müssen, um weiteres Engagement an klar definierte Bedingungen festzumachen.
    Doch nichts dergleichen. Vielmehr entblöden sich die deutschen Politiker nicht, auch noch die Finanzierung dieses Kindergartens namens Ukraine zu übernehmen.
    Galten Sie es fest, aber die Ukraine wird zu einem buchstäblichen Fass ohne Boden werden. Gerade für die EU ist dieses Land brandgefährlich. Und das hat mit Russland noch gar nichts zu tun. Es hat mit dem erkennbaren Selbstverständnis der dieses Land „regierenden“ Menschen zu tun. So müsste doch nachvollziehbar sein, woher diese Leute ihre Riesenvermögen haben. Man könnte natürlich auch annehmen, dass al die Gelder, die in dieses Land bislang geflossen sind, gleich in diese Taschen geflossen sind und nun wieder hier in der sogenannten westlichen Welt lagern.
    Nein, Frau Kosmehl, ihre Jubelarien sind nur wenig glaubhaft.
    Legen Sie sich doch mal fest, wie aus ihrer Sicht dieses Land weiter entwickeln soll.
    Nur zur Erinnerung: Die DDR hat uns inzwischen mehr als 2 Billionen Euro gekostet. Ein großer Teil dieses Geldes ist nicht zuletzt dem Eingreifen der EU geschuldet. Dort hatte kaum ein Land ein Interesse an dieser Wiedervereinigung. So wird es mit der Ukraine auch sein.
    Die EU kann an der Landwirtschaft der Ukraine kein Interesse haben. Dieser Wirtschaftsbereich ist bereits von jeher ein Problembereich in der EWG gewesen und ist es bis heute geblieben. Ein Bereich, der mit Unsummen finanziert wird.
    Dasselbe gilt für die Stahlindustrie. Warum sind denn damals, lange vor der EU und dem Euro die Kontingente eingeführt worden? Warum wurde denn in der EX-DDR für diesen Bereich so gut wie nichts getan, außer zu verhindern, dass dort Sanierungen vorgenommen wurden?
    Das Umgesetzt auf die Ukraine schätze ich einen Bedarf von mindestens 10 Billionen € innerhalb der nächsten 10 Jahre. Und das dann schon allein, um die Bevölkerung dort ruhig zu halten. Denn so duldsam wie die damaligen DDR-Bürger werden die Ukrainer sicher nicht sein.

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