Zuerst die Bonbons und später die bitteren Pillen

Gérard Bökenkamp

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Jasper von Altenbockum die bisherige Politik der Großen Koalition kommentiert: „Die meisten Koalitionen machen es umgekehrt: Zuerst die bitteren Pillen, dann, zur Linderung vor Wahlen, die Wohltaten.“ Die Große Koalition hat zu aller erst Wohltaten versprochen. Rente mit 63, Mütterrente Mindestlohne, Frauenquote. Letztere sei nur durch die FDP zu verhindern gewesen. Es sei in diesen guten Zeiten schon schwer den ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird das kaum ohne erhebliche Einschnitte möglich sein. Noch ist die Große Koalition sehr populär – kein Wunder bei dieser Wohlfühpolitik. Doch die bitteren Pillen werden kommen.

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