Freiheitsoptimismus

Detmar Doering

Der Begriff „liberal“ gilt heute in Lateinamerika (und nicht nur dort!) als Schimpfwort. Trotzdem gibt es Anlass zu Optimismus, schreibt Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa in diesem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung: „Wie es die Art des Schriftstellers ist, träume ich von einer Welt, in der es weder Fanatiker noch Terroristen, noch Diktatoren gibt, einer Welt, in der unterschiedliche Rassen, Religionen und Traditionen friedlich koexistieren können – dank einer Kultur der Freiheit, in der es statt Grenzen nurmehr Brücken gibt, auf denen Männer und Frauen gehen können, wohin immer ihr Lebensplan und ihr freier Wille sie führen. Dann wird es nicht mehr notwendig sein, über Freiheit zu sprechen, denn sie wird die Luft sein, die wir alle atmen.“

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