Wachstum und Frieden

Detmar Doering

Als der Anfang der „großen Depression“ wird oft der „Schwarze Fretag“ des Jahres 1929 angenommen. In Wirklichkeit wurde die dauerhafte Beschädigung der Weltwirtschaft erst 1937 deutlich. Das „new normal“ der Wachstumsschwäche begann damals auch außerökonomische Wirkungen zu entfalten, schreibt Wirtschaftsnobelpreisträger Robert J. Shiller hier bei Project Syndicate. Was Wachstumskritiker gerne übersähen, sei die Tatsache, dass dem Null-Wachstum (oder gar der Schrumpfung) außenpolitische Instabilität, Nationalismus und die Tendenz zu Wirtschaftskriegen folge. Das sei 1937 so gewesen, aber auch heute gebe es deutliche Anzeichen. Der Weg zu einer offenen und integrierten Weltwirtschaft müsse wiedergefunden werden.

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