Der Staat profitiert von Überschüssen und sollte sparen

Gérard Bökenkamp

Die gute Wirtschaftslage beschert den Gebietskörperschaften Überschüsse von über 16 Milliarden Euro. Würde man Keynes Theorie ernst nehmen, dann müsste diese Phase genutzt werden, nicht nur um die Haushalte auszugleichen, sondern um Schulden abzubauen. Denn wann, wenn nicht jetzt, wäre dafür die Zeit? Es ist allerdings wahrscheinlicher, dass die Spielräume genutzt werden, um weniger zu sparen als vorgesehen. Erst wenn die Wirtschaft einbricht und die Einnahmen zurückgehen, wird der Katzenjammer beginnen und der Rotstift angesetzt werden. Eine antizyklische Politik, wie Keynes sie sich vorgestellt hat, funktioniert in der politischen Realität nicht.

Eine Antwort zu “Der Staat profitiert von Überschüssen und sollte sparen

  1. Diese Dimensionen von Schulden und Zahlungsverpflichtungen kann man nicht mehr abtragen. Jedenfalls nicht durch wirtschaftliche Prozesse.

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