Regulierung, das Kinderkarussell für Lobbyisten

Steffen Hentrich

Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche, hat sich das Uber-Verbot in Hamburg und Berlin vorgeknöpft und zeigt wie durchsichtig und kontraproduktiv staatliche Interventionen sind, die nur zum Schein dem Konsumenten dienen, stattdessen aber oft nur überkommene Marktstrukturen zementieren. Seine Befürchtung, dass die strukturkonservative Wegregulierung der Share-Economy in Deutschland den Freiheitsspielraum von immer mehr Menschen einschränkt, ist nicht unbegründet. Eine weitere Lehre lässt sich aus dieser Entwicklung ziehen: Auch ohne Regierungsbeteiligung der Liberalen wird die Politik von „Klientelparteien“ gemacht. Es ist zudem nicht unmittelbar erkennbar, dass dabei die Interessen von Otto-Normalverbraucher besondere Berücksichtigung finden.

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