Hände aufhalten für die Energiewende

Steffen Hentrich

Wer bislang angenommen hat, dass sich die Kosten für die Energiewende auf das EEG, den Stromnetzausbau und Subventionen für Energieeinsparmaßnahmen beschränken, der wird beim täglichen Blick in die Tageszeitung schnell eines Besseren belehrt. So forderte beispielsweise die Smart-Chefin kürzlich eine „klare Haltung für die Elektromobilität“ und lobte Norwegen für die gute Wirkung finanzieller und nicht finanzieller Anreize. Das ein Land Elektromobilität wirklich wolle, könne es damit beweisen, dass man für Elektroautos überall freie Parkplätze bekommt, Steckdosen an jeder Straßenlaterne zu finden seien und überall Ladesäulen herumstehen. Da diese nicht vom Himmel fallen, kann damit nur gemeint sein, dass der Staat sich intensiv daran beteiligt. Wo es etwas zu holen gibt, wird denn auch prompt von der Bundesregierung im Schaufenster Elektromobilität präsentiert. Ebenfalls wenige Tage ist es her, dass die norddeutschen Küstenländer den Bund dazu aufforderten sich mit direkten Subventionen am Fitmachen der deutschen Häfen für die Energiewende zu beteiligen. Auf jeden Fall wird die Schlange derjenigen immer länger, die sich Namen der Energiewende auf der Suche nach Fördermitteln und Privilegien an den Staat wenden. Planbar, so wie von offizieller Seite immer wieder behauptet, ist so ein Fass ohne Boden mit Sicherheit nicht.

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