Fokus Menschenrechte: Pakistan – Ein Leben ohne Blumen und Cafés

Olaf Kellerhoff

Der interne Identitätskampf seit Pakistans Staatsgründung wird auf dem Rücken religiöser Minderheiten ausgetragen. Der Zwang, islamistischer zu sein als konkurrierende Islamisten, und auf Seiten von Extremisten, extremistischer zu sein als konkurrierende Extremisten, führt zu einer Abwärtsspirale und einer dramatischen Verschlechterung der Lage von Nicht-Sunniten. Hauptziel sind die Schiiten Pakistans, die ca. 15–20% der Bevölkerung ausmachen. Ein Ende des Trends ist nicht abzusehen. Der Westen hat in den 1980ern im Kampf um Afghanistan ebenfalls zur Jihadisierung von Sunniten durch Ausbildung, Geld und Propagandaunterstützung beigetragen und kann sich nun nicht aus der Verantwortung stehlen.

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