Entsolidarisierung?

Detmar Doering

Zu den heute gängigen Schlagworten, die gegen liberale Politik eingewandt werden, gehört der Begriff „Entsolidarisierung“. Für diese „Entsolidarisierung“ sei, so heißt es, eine von (Neo-) Liberalen gewollte Politik der Marktwirtschaft und der Begrenzung von Staatstätigkeit verantwortlich. Hinter dieser Anmutung verbirgt sich aber ein seltsames Solidaritätsverständnis, dass Solidarität nicht mehr als eine eigenverantwortliche Tugend betrachtet, sondern mit staatlich erzwungenener Umverteilung völlig gleichsetzt, kommentiert Gerhard Schwarz bei Avenir Suisse.

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