Wieviel Opferbereitschaft gibt es für das EEG?

Detmr Doering

Um etwas Gutes für die Umwelt zu tun, sind die Menschen gerne bereit, mal etwas mehr zu zahlen. Etwa für sauberen Strom. Das jedenfalls besagen Umfragen, die regelmäßig den Anschein erwecken, die Bürger würden die EEG-Umlagen eigentlich auch freiwillig zahlen wenn der Staat es ihnen nicht befähle. Aber spielen diese Umfagen auch die wirklichen Ansichten wieder? Mark Andor, Manuel Frondel und Colin Vance vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) haben diese Frage untersucht. In diesem Beitrag für die Ökonomenstimme stellen sie fest: In Wirklichkeit ist die Opferbereitschaft nicht so hoch und die Freiwilligkeit nicht so gegeben, wie es manche Politiker meinen, die sich auf Umfragen stützen.

Eine Antwort zu “Wieviel Opferbereitschaft gibt es für das EEG?

  1. Natürlich erzählen Bürger in Umfragen Quatsch, aber Politiker erzählen ja auch Quatsch. Der EEG-Strom ist ja z.B. gar nicht sauber, weil er durch die blödsinnige Konstruktion des EEGs noch lange mit Kohlekraftwerken gestützt werden muß.

    Ein vernünftiges EEG hätte nicht die Produktion von Grünstrom, sondern die gesicherte Lieferung von Grünstrom belohnt. Dann hätten wir heute schon längst die dringend nötigen Power-to-gas-Speicher.

    So stehen wir vor einem Kapazitätsabbau, wenn in ca. 10 Jahren die ersten EEG-Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen aus Altersgründen vom Netz gehen und wegen dann fehlender Subventionen keine neuen mehr gebaut werden.

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