Religionskriege vs. Globalisierung

Detmar Doering

Glaubenskriege – das sind für die meisten Europa ein längst vergangenes Kapitel aus der Geschichte, wie etwa der Dreißigjährige Krieg oder die Bartholomäusnacht (s. Bild). Die Bedeutung von Religion geht in den westlichen Ländern immer mehr zurück. Der Säkularismus ist auf dem Vormarsch.

In anderen Ländern sei das nicht so, stellt Thomas Straubhaar in diesem Beitrag des HWWI in Hinblick auf die Ereignisse in der arabischen Welt fest. Die Globalisierung (man denke an das Internet) habe aber dafür gesorgt, dass auch wir nicht davon unberührt bleiben. Das wiederum gefährde die Globalisierung selbst und alle mit ihr verbundenen Vorteile:

„Offene Märkte bedingen ein Mindestmaß an Vertrauen, gegenseitigem Verständnis und Rechtssicherheit. Sie sind durch eine Eskalation von Gewalt, Willkür und Terror gefährdet.“

Eine Antwort zu “Religionskriege vs. Globalisierung

  1. Prof. Straubhaar schreibt politisch Korrekt von religiösen Spannungen, wenn es in Wirklichkeit Muslime (und hiervon auch nur Sunniten und Shiiten) von türkischer, arabischer oder persischer Herkunft sind. Alle anderen Religionen und Einwanderergruppen machen in Deutschland keine Probleme.

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