Alter Paternalismus in neuen Schläuchen

Detmar Doering

Paternalismus mag eigentlich niemand, weil niemand gerne Befehle entgegen nimmt. Seit einiger Zeit gibt es aber eine neue Form des Paternalismus, der sich – ganz paradox -„libertärer Paternalismus“ nennt. Der versucht es nicht mit Befehlen, sondern mit kleinen Anreizen und subtilen Verführungen, die das Verhalten der Menschen ändern sollen. Vor allem sollen Menschen vor sich selbst geschützt werden. Das, so meint Julian Mintert in diesem Beitrag bei Novo, sei aber letztlich genauso ein Akt der Bevormundung wie es das beim „alten Paternalismus“ der Fall gewesen sei.

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