Nanny-Staat: Kolonisierter Geist

Detmar Doering

Nanny-Staat

Nanny-Staat – so nennt man heute den Staat, der die Menschen in kleinen Dingen bevormundet und ihr Verhalten steuern will. Vom Rauchverbot bis Glühbirnenwahn findet man seine Spuren. Mittlerweile habe das Phänomen solche Ausmaße angenommen und an Systematik zugenommen, dass der harmlos klingenede Begriff „Nanny“ (Kindermädchen) eigentlich viel zu schwach sei, meint Brendan O’Neill in diesem Beitrag für Novo. Hinter dem Ganzen stehe eine keineswegs harmlose totalitäre Philosophie der „Kolonialisierung des Geistes und des Körpers“.

Weiterführend zum Thema ist diese Publikation des Liberlen Instituts.

Eine Antwort zu “Nanny-Staat: Kolonisierter Geist

  1. Gerhard Zuberbier

    Alles in dem Beitrag „Nanny-Staat“ ist richtig dargestellt. Nur leider vergessen alle, die die staatliche Bevormundung und deren ständiges Anwachsen kritisieren, dass sich die Mehrheit der Bürger dieses Staates unter der Kontrolle und Führung durch die politischen Entscheidungen ausgesprochen wohlfühlt! „Wohlfahrtsstaat“ und „Verbraucherschutz“ sind nur einige der Schlagwörter, an denen man die Befindlichkeit unserer Bevölkerung festmachen kann. Da das Begehren der Leute, immer mehr und möglichst umfassend von Eigeninitiative und persönlicher Verantwortung befreit und statt dessen von den in immer zahlreicher in Erscheinung tretenden „Gutmenschen“ geführt zu werden, ständig zunimmt, wird auch die FDP bedauerlicherweise in absehbarer Zeit nicht wieder auferstehen!

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