Thüringer Landwirte am Pranger der Grünen

Steffen Hentrich

Vor einigen Tagen hat die Thüringer Landtagsfraktion eine Webseite vorgestellt, auf der alle landwirtschaftlichen Produktionsanlagen ab 1.500 Mastschweinen und 30.000 Masthähnchen aufgelistet sind. Man wolle damit, so zitiert das Informationszentrum für Landwirtschaft proplanta die Grünen-Fraktionschefin Anja Siegesmund, eine Diskussion über artgerechte Tierhaltung anzustoßen, ohne damit Fronten zu den Betreibern aufzubauen. Nun fragt man sich allerdings, welchem Zweck ein derart undifferenzierter Pranger für landwirtschaftliche Betriebe sonst dienen sollte. Um eine Debatte anzustoßen hätte es wohl gereicht sachlich über das Für und Wieder einer mechanisierten und automatisierten Tierhaltung zu informieren. Wahrscheinlich wissen die Grünen selbst, dass dieser Weg weniger geeignet ist ideologische Vorurteile ihrer Klientel zu bestätigen. Deshalb bedient man sich auf der auch des beliebten Tricks, einen vermeintlichen Skandal, die Massentierhaltung, erst zu erzeugen und am Kochen zu halten, um dann die durch die  agrarindustrielle Fleischproduktion „zu Unrecht in Verruf“ geratene Landwirtschaft zu schützen.

Eine Antwort zu “Thüringer Landwirte am Pranger der Grünen

  1. Es erinnert an Nationalsozialistische Verhaltensweisen.

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