Putin spricht zur Außenpolitik – Taten stehen aus

Julius Freiherr von Freytag-Loringhoven

In einer Rede vor russischen Diplomaten forderte Wladimir Putin die Geltung internationalen Rechts und einen stabilen Frieden in der Ukraine. Ist es ihm ernst, muss er seinen Worten nun Taten folgen lassen.

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Eine Antwort zu “Putin spricht zur Außenpolitik – Taten stehen aus

  1. Alles was der Autor verkündet ist seine Voreingenommenheit, die es ihm verbietet, dieses unsägliche Ukraine-Desaster zu verstehen. Der Autor setzt voraus, dass Putin der Auslöser war. Würde er die Sache chronologisch angehen, hätte er erkennen müssen , dass der Zusammenhang mit der Syrienkrise unübersehbar ist.
    Die Bombardierung Syriens war ausgemacht. Da tauchten russische Kriegsschiffe vor Syriens Küste auf. Damit fiel die Bombardierung buchstäblich ins Wasser.
    Auch dem Autor dürfte klar sein, dass weder Russland noch die USA je eine direkte Konfrontation riskieren werden.
    Damit aber wurde die Brzezinsky-Doktrin wiederbelebt.
    Russland muss der Schwarzmeerhafen Sewastopol genommen werden. Damit hätte Russland keine Präsenz mehr im Mittelmeerraum. Die USA könnte dann dort frei agieren. Das Interesse der USA an diesem Raum sollte auch dem Autor geläufig sein.
    Wozu sonst hätten die USA überhaupt einen Grund, blanke 5 Milliarden Dollar in den Maidan zu investieren?
    Die EU ist nun der nützliche Idiot, der als Stellvertreter die US-Interessen wahrnehmen soll, oder besser, sie wahrzunehmen hat.
    Das Kalkül dahinter ist ebenso simpel.
    Sollte die EU so naiv sein, sich auf kriegerische Handlungen aktiv in der Ukraine einzulassen, würde das den NATO-Fall nicht auslösen, weil nur auf den Verteidigungsfall angelegt.
    Die angeblichen Befürchtungen Polens und der baltischen Staaten gegenüber Russland sind vorgeschoben. Sie gründen sich allenfalls, ähnlich dem Jugoslawiendebakel, auf Uraltrechnungen, die von verknöcherten Profitgeiern, die sich aus einer kriegerischen Auseinandersetzung Vorteile versprechen.
    Was man in der US-Administration nicht begriffen hat ist die Tatsache, dass im Falle einer solchen Konfrontation auch die USA keine Überlebenschance haben. Man verkennt dort, dass die Waffentechnologie Russlands der der USA durchaus ebenbürtig ist.
    Was die Kampfkraft der Truppen angeht, entsprechen die amerik. Kräfte keineswegs dem, was der Bevölkerung mit den bekannten Filmchen, die hier fortwährend über die Bildschirme flattern.
    Über die europäischen Armeen breiten wir besser den Mantel des Schweigens.
    Fazit:
    Putin hat keine Bringschulden. Die Krim ist über ein Referendum zu Russland gekommen. Wenn sich die „ukrainische“ Bevölkerung an dem Referendum nicht beteiligt hat, so war das ihr gutes Recht. Das ändert aber nichts daran, dass sie dann sich dem Ergebnis auch beugen muss.
    Vielleicht macht sich der Autor doch nochmal Gedanken.

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