Wie die EZB die Staatshaushalte finanziert

Gérard Bökenkamp

In einem Beitrag der Wirtschaftswoche wird beschrieben, wie die EZB durch ihre Zinspolitik die Staatshaushalte in der Eurozone finanziert, obwohl sie das eigentlich nicht darf. Die Banken können sich frisches Geld zu einem Zins von 0,25 Prozent leihen. Dafür können die Banken höher verzinste Staatsanleihen erwerben und damit einen stattlichen Gewinn einfahren. Offiziell werden die Zinsen gesenkt, damit die private Wirtschaft besser mit Krediten versorgt wird. Bei privaten Kreditnehmern in den Krisenländern ist aber das Ausfallrisiko höher und die Nachfrage nach Krediten ist derzeit eher gering. Die Wirtschaftswoche schreibt: „Daher werden die Banken die Leihgeschäfte der EZB in erster Linie für den Kauf von Staatsanleihen verwenden. Die Eurohüter wissen das – und haben es in ihrer Strategie eingeplant.“

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