Die Entropie der neuen Weltordnung

Detmar Doering

Nicht nur die katastrophale Lage im Irak und die Schwierigkeit der Weltgemeinschaft, diese zu lösen, zeigt es: Die Zeit der ordnenden Großmächte, die ein gewisses Maß an Ordnung und Sicherheit in der Welt verbreiten konnten, sind passé. Das, so stellt Randall L. Schweller (Ohio State University) in diesem Beitrag für Foreign Affairs fest, setze sich als Tendenz auf unterhalb oder neben der staatlichen Ebene fort, wo unkonventionelle Akteure – gestärkt durch neue Informationstechnologien – unkonventionell agieren. Die neue Herausforderung sei die „Entropie“, die in der angeblichen „neuen Weltordnung“ herrsche, die in Wirklichkeit kaum Merkmale einer Ordnung aufweise.

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