Mindestlohn als Wachstumsmotor?

Detmar Doering

Eines der Argumente der Befürworter des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns lautet, dass man mit diesem Instrument auch das Wachstum ankurbele, weil ja der Konsum belebt werde. Diesem traditionell keynesianischen Argument tritt in diesem Beitrag für die Ökonomenstimme Roland Döhrn (RWI) entgegen. Es seien tatsächlich keine Konjunkturimpulse durch den Mindestlohn zu erwarten: „Auf das Wachstum kann sich der Mindestlohn sogar negativ auswirken: Zum einen könnte er die Rücklagen der Unternehmen reduzieren und damit die Möglichkeiten, Investitionen zu finanzieren. Zum anderen könnte er gerade gering qualifizierte Arbeitnehmer aus dem Arbeitsmarkt verdrängen und so das Arbeitsangebot reduzieren.“

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