25 Jahre Tiananmen-Massaker

Detmar Doering

Vor 25 jahren, am 4. Juni 1989, wurden die Proteste für mehr Freiheit und Demokratie auf dem Pekinger Tiananmen (Platz des Himmlischen Friedens) mit brutalster Gewalt niedergeschlagen. Dieser Jahrestag hat die chinesische Regierung zu vielen Aktivitäten angeregt, allerdings nicht, um der Demokratieforderungen der damaligen Demonstranten und der Opfer der Unterdrückung zu gedenken, spondern um jene zu überwachen und arrestieren, die genau das tun wollen. Es wird getan, als ob es die Ereignisse dieses Tages nie gegeben habe. Und tatsächlich scheinen sie zu einem großen Teil aus dem kollektiven Gedächtnis der Chinesen verdrängt zu sein. Trotzdem gibt es immer mehr Dissidenten, die äußerst trickreich die Informationsblockaden im Internet umgehen können, um die Menschen im Land von der verordneten Amnesie zu befreien, berichtet Lukas Zimmer hier beim ORF.

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