Nordkorea und die spontane Ordnung des Schwarzmarktes

Detmar Doering

Nordkorea – das ist eine monolithische Familiendiktatur mit einer völlig gleichgeschalteten Gesellschaft, die dem Führerkult huldigt. So jedenfalls stellt sich die Sache von außen dar. Aber stimmt das? Seit den großen Hungersnöten der 90er Jahre funktioniert die Versorgung für die meisten Menschen nur noch über den Shcwarzmarkt. Der sei, wie alle Märkte, eine „spontane Ordnung“, die ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten entfalte, schreibt die aus Nordkorea geflohene Autorin Yeon-mi Park  in diesem Beitrag für die Washington Post. Hinter dem vorgeblichen Führergehorsam gäbe es mittlerweile eine wachsende „Black Market Generation“, die individualistisch und materiell orientiert sei, sich für westliche (bzw. südkoreanische) Kulur interessiere, und somit die Hoffnung für die Zukunft bilde.

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