Die Wirkung dauerhaft niedriger Zinsen

Peter Altmiks

Nachdem schon die Bundesbank und der Bundesverband deutscher Banken die Niedrigzinspolitik der EZB kritisiert hat, warnt nun auch eine mittelständische Bank vor den verheerenden Folgen der dauerhaften Niedrigzinsen. Das Bankhaus Metzler kritisiert die „Zentralbankverwaltungswirtschaft“ und befürchtet das Entstehen von Preisblasen.

Gleichzeitig fördert die groKo die Enteignung der Besitzer von Lebensversicherungen, in dem der Garantiezins für Neuverträge ab 2015 von 1,75 auf 1,25 Prozent gesenkt werden soll. Der jüngste Stresstest der Bundesbank habe nämlich gezeigt, dass 32 Lebensversicherungen ihre Zusagen erfüllen könnten.

Letztendlich werden fast alle Investitionsentscheidungen in einer Volkswirtschaft dauerhaft verzerrt. Schulden machen wird attraktiver, Eigenvorsorge und Sparen unattraktiver. Keine gute Aussicht für eine „nachhaltige“ Gesellschaft.

3 Antworten zu “Die Wirkung dauerhaft niedriger Zinsen

  1. Wenn sich allerdings eine Partei dieses Augias-Stalles annimmt, dann spricht man von Rechtspopulistmus.

    • Sehr geehrter Herr Steinweg,

      um welche Partei handelt es sich denn?

      Beste Grüße,
      Peter Altmiks

      • Interessant ist, dass die deutsche Verunglimpfung europaweit angewendet wird. Tatsaechlich ist bei keinem Vortrag von Starbatty, Henkel oder Lucke je ein Wort, das man kritisch sehen kann, gefallen. Auch UKIP oder le front sind demokratische Mitspieler. Der demokratische Ueberdruss ist nicht nur in Bruessel, er ist aller Orten im politischen Establishment.

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