Wie man besser mit dem Thema Ungleichheit umgeht

Steffen Hentrich

Diskussionen über die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen kommen nicht aus der Mode. Insbesondere aus dem linken politischen Spektrum wird das Thema immer wieder unter dem Rückgriff auf die negativen gesellschaftlichen Konsequenzen großer Ungleichheit auf den Podest gehoben, um dann mit politischen Vorschlägen geschmückt zu werden, die auf eine Umverteilung von den vermeintlich Superreichen zu den Ärmsten der Gesellschaft abzielen. Die hiermit geschürte Neiddebatte, so Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Frankel, läuft jedoch auf oft eine Politik hinaus, die Klientelinteressen unter dem Mäntelchen der Umverteilung bedient und dadurch weder das Problem der Ungleichheit reduziert, noch dem Wachstum des Wohlstands insgesamt förderlich sind. Sein Plädoyer stellt darauf ab, statt dem schieren Volumen der Umverteilung lieber den Beitrag der Politik auf gleiche Chancen der Menschen im Auge zu behalten und zu verhindern, dass wohlorganisierte Interessengruppen allzu leichtes Spiel haben die Politik in ihrem Sinne zu instrumentalisieren.

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