Frankreich vor der haushaltspolitischen Herausforderung

Gérard Bökenkamp

Nach der Einschätzung der EU-Kommission wird Frankreich auch im Jahr 2015 die Maastricht-Kriterien verfehlen, obwohl es schon zwei Jahre lang Aufschub erhalten hatte. Die französische Regierung will bis zum Jahr 2017 immerhin 50 Milliarden Euro einsparen. Frankreich hat Schwierigkeiten mit seiner Wettbewerbsfähigkeit und setzt deshalb auf eine Politik des leichten Geldes durch die EZB. Das jedoch die Politik, die durch Sparauflagen und Reformen verhindert werden soll. Mit der Einführung des Euro haben die nationalen Regierungen die Macht über den Wechselkurs abgegeben und an die Stelle der Manipulation der Währung durch die Abwertung, wie sie unter anderem Franzosen und Italiener bis zur Euroeinführung betrieben, sollte die innere Anpassung stehen.

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