Notwendige Anpassungen in den Krisenstaaten

Gérard Bökenkamp

Henrik Müller beschreibt auf Spiegel Online den Teufelskreislauf der Deflationsangst: „Es ist ein wiederkehrendes Muster: Die Angst vor Deflation sorgt für eine zu lockere Geldpolitik, die wiederum Aktienkurse und Immobilienpreise durch die Decke gehen lässt – eine Inflation der Vermögenswerte -, was abermals in einem Crash und neuerlichen Deflationsgefahren endet. Der monetäre Teufelskreis beginnt von Neuem.“ Der Preisverfall in einigen Euroländern sei mehr oder weniger zwangsläufig. Im Zuge der Reformpolitik sinken in den Eurokrisenländern Reallöhne und öffentliche Ausgaben. Gleichzeitig bereinigen die Banken ihre Bilanzen, was dazu führt, das diese weniger Kredite vergeben können, das senkt wiederum das Wirtschaftswachstum. Dieser Zustand werde wohl noch Jahre andauern und könne auch durch eine dauernde Niedrigzinspolitik wie in Japan nicht aufgehalten werden. Frankreich und Italien stünden die notwendigen Reformschritte erst noch bevor.

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