Leistungsbilanz als Zielvorgabe?

Detmar Doering

Leistungsbilanzen sind selten ausgeglichen. Mal gibt es Überschüsse, mal gibt es Defizite. Erreichen die eine bestimmte Größe, ist schnell von „makroökonomischen Ungleichgewichten“ die Rede, bei denen die Politik abhelfen muss. Sollte man deshalb gleich politische Zielvorgaben beschließen? Stefan Kooths vom Institut für Weltwirtschaft hält diese Idee für absurd: „Leistungsbilanzausgleich als Zielvorgabe liefe darauf hinaus, Chancen der globalen Arbeitsteilung zu schmälern und käme finanzwirtschaftlichem Autarkiestreben gleich.“

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