Schluss mit der Sparsamkeit?

Kerstin Brauckhoff

Der Koalitionsvertrag ist vage gehalten, was die Zukunft der Eurorettungspolitik sein soll. Hier wird die Handschrift der SPD sichtbar, die in der Europapolitik mehr Gewicht zeigen will. Und der europapolitische Kurs der SPD unterscheidet sich deutlich vom Stabilitätskurs der letzten Bundesregierung in den vergangenen Jahren. Statt einer Politik der Solidität, bei der Verantwortung und Haftung verknüpft bleiben, ruft die SPD nach einer Abkehr von der Sparpolitik, die „kein Zukunftskonzept“ sei. Das birgt Risiken, weil es die Schuldenprobleme in den Krisenländern zusätzlich verschärfen würde. Lesen Sie weiter in der neuen Politikanalyse des Liberalen Instituts Schluss mit der Sparsamkeit? Wohin die SPD die Eurorettung treiben will und warum Deutschland weiterhin ein Beispiel für finanzielle Solidität bleiben sollte.

2 Antworten zu “Schluss mit der Sparsamkeit?

  1. „Weiterhin ein Beispiel für finanzielle Solidität“ – daß ich nicht lache.

    Schon die schwarzgelbe Koalition hat die Staatsverschuldung unerbittlich auf einen neuen Rekord getrieben, viel schlimmer als damals kann es eigentlich nicht kommen.

    Deutschland steht natürlich nicht schlechter da als die Euro-Südstaaten, ist aber keinesfalls ein Musterknabe.

  2. Von einem Übel ins nächste… Ansonsten nicht viel mehr…

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