Große Koalition wird ihre Staatsanleihen nicht los

Gérard Bökenkamp

Lange Zeit galt Deutschland für Anleger als der letzte sichere Hafen in der Eurozone. Dem entsprechend niedrig waren die Zinsen, die die Bundesrepublik für ihre Staatsanleihen zahlen musste. Damit ist es nun offenbar vorbei. Es gelang nicht wie geplant Staatsanleihen im Nennwert von fünf Milliarden Euro am Markt zu plazieren, wie die Tageszeitung die Welt berichtete. 1,64 Prozent Zinsen sind den Investoren inzwischen zu niedrig. Die Große Koalition hat in der kurzen Zeit ihrer Regierung viel Vertrauen verspielt. Besonders die Rente mit 63 habe in Investorenkreisen Zweifel aufkommen lassen: „In den globalen Finanzzentren von London über Singapur bis an die Wall Street verfolgen die Investoren kritisch den Fehlstart der neuen Bundesregierung. Insbesondere die geplante Rentenreform sorgt auf dem internationalen Parkett für Kopfschütteln. Seither gilt Deutschland nicht mehr als Vorbild für Reformen in Europa.“

Eine Antwort zu “Große Koalition wird ihre Staatsanleihen nicht los

  1. Es wird wohl auch die Energie-Politik sein, deren Kosten nur Frau Merkel als normal empfindet.

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