Finanzkrise – Die Bankenregulierung war eine der Ursachen

Gérard Bökenkamp

BankenregulierungIm Zusammenhang mit der Bankenkrise wird sehr oft nach mehr Regulierung gerufen. Besser wäre es wohl, nach der richtigen Regulierung zu rufen. Denn schon heute gibt es einen sehr hohen Grad der Regulierung, die hat aber die Bankenkrisen nicht verhindert, sondern wesentlich zur ihrer Entstehung beigetragen, dass zeigt der Beitrag von Peter Altmiks in dem von ihm herausgegebenen Sammelband „Zu groß, um pleitezugehen – Dauerbaustelle Bankenregulierung.“

Nach den Regelungen von Basel I musste für Staatsanleihen, die von den Ratingagenturen mit AAA bis AA- bewertet waren, kein Eigenkapital hinterlegt werden. Während Hypotheken mit 50 Prozent Risiko gewichtet werden, wurden mit Hypotheken besicherte Wertpapiere staatlich geförderter Hypothekenbanken wie Funnie Mae und Freddie Mac nur mit 20 Prozent Risiko bewertet. Das betraf schließlich alle mit Hypotheken besicherten Papiere, die mit AA oder AAA bewertet wurden. Damit wurde erst der Anreiz für die Banken geschaffen solche Wertpapier und Staatsanleihen in großem Umfang in die Bücher aufzunehmen, die später notleidend werden und die Banken in Schwierigkeiten bringen sollten

 

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