Verstaatlichter Körper

Detmar Doering

Steuer werden nicht nur erhoben, um dem Staat Einnahmen zu sichern. Sie können auch dazu dienen, das Verhalten der Bürger zu steuern. Die sogenannten „Sündensteuern“ sollen ihn das angebliche falsche Verhalten im Geldbeutel spüren lassen, auf dass er nicht mehr raucht oder Fett isst. Das Problem dabei sei nicht nur, dass die wissenschaftliche Begründung, warum etwas „Falsch“ oder „schlecht“ sei, oft auf wackligen Beinen steht. Nicht selten treten Nebenwirkungen auf. Die Kampagne gegen Fett hatte zum Beispiel einen höheren Zuckerkonsum zur Folge. Vor allem aber seien Sündensteuern ein freiheitswidriger Akt der Bevormundung, schreibt Rob Lyons in Novo. Der Körper werde geradezu verstaatlicht.

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