Crony-Capitalism: Detroits Weg in den Bankrott

Detmar Doering

Im Juli letzten Jahres meldete Detroit, die viertgrößte Stadt der USA, das Zentrum der US-Automobilindustrie ihren Bankrott an. Die einst weltweit führende Industriemetropole war an ihrem wirtschaftlichen Tiefpunkt angelangt, die Bevölkerung in Armut versunken. Zudem entvölkerte sich die Stadt, die Infrastruktur verrottete. Perspektiven existierten kaum noch. Der Bankrott war, obwohl vielleicht schon zu spät erklärt, die letzte Rettungsleine.

Dieser erschütternde Dokumentarfilm schildert den langsamen, aber unaufhaltsamen Weg Detroits in die Katastrophe:

Der Film ist geradezu ein Lehrstück in politischer Ökonomie (ein Kommentar des Ökonomen Peter Boettke findet sich hier). Er zeigt, wie mangelnde Anpassungsfähigkeit der Unternehmensleitungen in der Autoindustrie den sich mit einem „Crony-Capitalism“ verband, in dem der Staat immer wieder „rettend“ einschritt.

Detroit einst …

Big Business und Staat steckten unter einer Decke. Die Gewerkschaften setzten satte Privilegien für ihre Mitglieder zu Lasten aller durch. Subventionen wurden nach politischer Gefälligkeit umgesetzt. Sie verpufften ohne Effekt, ja sie verhinderten letzt, dass die Konzerne konkurrenzfähig wurden. Der Stadt wurden Sozialleistungen aufgebürdet, die sie nicht mehr bewältigen konnte. Wie schon bei der Finanzkrise steht am Ende die Erkenntnis, dass der Konflikt zwischen einer geordneten Marktwirtschaft und politischer Vertternwirtschaft wohl die eigentliche Frontlinie ist, an der die witrschaftspolitischen Auseinandersetzungen unserer Zeit stattfinden.

... und heute.

… und heute.

Big Business und Staat steckten unter einer Decke. Die Gewerkschaften setzten Privilegien für ihre Mitglieder zu Lasten aller durch. Subventionen wurden nach politischer Gefälligkeit umgesetzt. Sie verpufften ohne Effekt, ja sie verhinderten letzt, dass die Konzerne konkurrenzfähig wurden. Der Stadt wurden Sozialleistungen aufgebürdet, die sie nicht mehr bewältigen konnte. Wie schon bei der Finanzkrise steht am Ende die Erkenntnis, dass der Konflikt zwischen einer geordneten Marktwirtschaft und politischer Vertternwirtschaft wohl die eigentliche Frontlinie ist, an der die witrschaftspolitischen Auseinandersetzungen unserer Zeit ist.

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