Sotschi: Grundrecht in Gefahr

Detmar Doering

SotschiDie Befürchtung, dass Terroristen bei den Olympischen Spielen in Sotschi, die morgen eröffnet werden, Zahnpasta einsetzen könnten, hat Furcht und Schrecken verbreitet. Vorsorglich hat die russische Regierung schon einmal Vorkehrungen getroffen, die die Sicherheit gewährleisten – etwa die Einschränkung der Pressefreiheit und die Diskriminierung gleich-geschlechtlicher Liebe, die ja bekanntlich ein wahrer Hort des Terrorismus ist. Aber auch der privateste aller privaten Räume kann sich nicht mehr der Kontrolle entziehen. Entscheidende Grundrechte sind ausgesetzt worden – etwa das elementare Recht, im Klo zu Angeln.

Eine Antwort zu “Sotschi: Grundrecht in Gefahr

  1. Nicht übersehen: Die Warnung kam von Seiten der USA. Ist das nicht bemerkenswert?
    Verfolgt man die allgemeines Berichterstattung, so verstärkt sich der Verdacht, man will um jeden Preis eine Gefährdung herbeireden, um damit einerseits die Kontrollen und Abwehrmaßnahmen derart verstärken zu lassen, dass genau der Eindruck entsteht, den Sie hier beschreiben.
    Ich warte nur noch auf eine Nachricht, dass Gift mit Hilfe von Brieftauben nach Sotschi gebracht werden könnten.
    Es reicht!

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