Christenverfolgung aktuell

Detmar Doering

St-Paul-Simonet1887

Den Begriff Christenverfolgung assoziiert man gemeinhin mit dem Römischen Kaiserreich. Dabei werden heutzutage mehr Christen verfolgt den je. Die Hilfsorganisation Open Doors gibt jedes Jahr einen Index heraus, in dem die schlimmsten Verfolgerländer aufgelistet sind. Christenverfolgungen finden demnach meist in islamischen Staaten staat, insbesondere in „failed states“ wie Somalia. Das grausamste Regime ist allerdings das kommunistische Nordkorea, wo selbst der Besitz einer Bibel mit dem Tode (meist auch der engsten Verwandten) bestraft. Und die größten „Aufsteiger“ sind im diesjährigen Index das buddhistische Sri Lanka und das von kommunistischen „Volksbefreiern“ verheerte Kolumbien.

2 Antworten zu “Christenverfolgung aktuell

  1. Das weiß jeder halbwegs informierte Mensch. Pressemittleiungen wiederzugeben gehört nicht zum „Denken für die Freiheit“.
    Warum auch? Das Wiedergeben erledigen alle Onlineausgaben der großen Printmedien bereits.

  2. Menschenrechtsaktivist

    Rechtsstaat? Bürgerrechte? Gesundheitsschutz? Einhaltung christlicher Werte in unserer Gesellschaft?
    Der Staat will Bürger arm machen. Diese Erkenntnis basiert auf der juristischen Überprüfung von hunderten Rechtsfällen, s. http://unschuldige.homepage.t-online.de/flugblat.htm .
    Deutschland liegt beim Anlegerschutz weit hinter Ruanda und Burundi! (vgl. http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=11032 ).
    Wie sieht es bei der Rechtspflege und den Bürgerrechten bis zum Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aus?
    Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen (nebst Justizministerien, Petitionsausschüssen etc.) fehlt wegen gewollter Verdrehungsabsicht der Tatsachen und der Rechtslage zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit (s. http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html ).
    Problematisch ist auch die faktische Unmöglichkeit, Richter und Staatsanwälte wegen Rechtsbeugung zur Rechenschaft zu ziehen. Beim Bürger erwecken die vom Bundesgerichtshof hiergegen errichteten hohen Hürden den fatalen Eindruck, dass die Juristen aus falsch verstandenem Corpsgeist einander schonen nach dem Motto „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.“ ( vgl. http://www.hu-marburg.de/homepage/humr/gettext.php?id=515 ).
    Der psychologische Abwehrmechanismus insbesondere der Justiz funktioniert perfekt (siehe dazu Schneider AnwBl. 2004.333), alles läuft darauf hinaus, die Unantastbarkeit richterlichen Verhaltens zu stärken und den Staat von dem Einstehen für ihm zuzurechnendes Unrecht freizustellen. Die einzigen Juristen, die sanktionslos die Gesetze verletzen dürfen, sind die Richter! Wenn aber die Rechtsunterworfenen richterliche Fehlurteile und richterliche Pflichtverletzungen ersatzlos tragen müssen, dann sind die Kriterien eines Rechtsstaates nicht mehr erfüllt. Und so bleibt am Ende die Erkenntnis: Einen Rechtsstaat, wie er den Verfassern des Grundgesetzes vorgeschwebt hat, den haben wir nicht, und wir entfernen uns ständig weiter von diesem Ideal. s. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134 .
    Von Ärzten konnte ich erfahren, dass sie mit Rügen und Regressen bestraft werden, wenn sie ordentlich beraten und Medikamente verschreiben. Sie haben auch Angst vor dem Prüfungsausschuss ( http://www.arztwiki.de/wiki/Pr%C3%BCfungsausschuss ).
    In dem arte-Video „Unser täglich Gift“ ( http://www.youtube.com/watch?v=ghGm51AobGw&playnext=1&list=PLA295763D18767345 ) gibt ein Insider zu, dass von Verantwortlichen Fehler nicht zugegeben werden, weil das einen Vertrauensverlust bedeutet und Kritikern Tür und Tor öffnet. Es könnte behauptet werden, dass nicht nur einer, sondern viele Fehler gemacht wurden und das gesamte Verfahren könnte in Frage gestellt werden.
    Den psychologischen Abwehrmechanismus der Obrigkeiten nach dem Krähenprinzip mit unterwürfigem Denken der Untertanen gibt es immer noch. Untertanen trauen sich nach meinen Umfragen nicht, Rechte wahrzunehmen, weil ihnen die Erfahrung gelehrt hat, Angst vor dem Zusammenhalt der Herrschenden und deren Rache zu haben. Auch scheinen Untertanen den schlau erscheinenden Angaben der Obrigkeiten aus Bequemlichkeit gern zu glauben.
    Mag sein, dass das menschliche Verhalten den Obrigkeiten ein Wohlbefinden bringt, unser aller Gesundheit leidet allerdings darunter.

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