Vergebliche Warnungen?

Detmar Doering

vanGogh-RaucherStrikte Verbote sind meist unpopulär. Stattdessen macht sich zurzeit ein sogenannter „libertärer Paternalismus“ breit, der ohne Zwangsmaßnahmen die Menschen mit kleinen „nudges“ (Anschubsern) auf den rechten Weg zurückführen möchte. Ein bekanntes Beispiel sind Warnhinweise auf Produkten, die als gesundheitsgefährdent eingestuft sind. So etwa bei Zigaretten, wo dies schon seit Längerem praktiziert wird. Nun berichten Ziv Carmon, Yael Steinhart und Yaacov Trope im Harvard Business Manager, dass solche Warnhinweise möglicherweise kontraproduktiv sein könnten. Kurzfristig wirkten die Hinweise. Längerfristig würde sich durch die Warnung aber der Eindruck von Verkäuferehrlichkeit einprägen. Die Attraktivität einer Marke erhöhe sich so.

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