Wirtschaftsfreiheit der Bundesländer: Bayern top, Berlin flop

Steffen Hentrich

Seit nunmehr acht Jahren erscheint der Bericht Wirtschaftliche Freiheit in den deutschen Bundesländern, herausgegeben durch die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Auch in diesem Jahr wurde eine Aktualisierung der Studie auf Datenbasis des Jahres 2011 vorgenommen. Neben dem bis in die 70iger Jahre Zurückreichenden L-Index für die alten Bundesländer, wird in dem Bericht auch der ab 1994 erhobene K-Index für alle deutschen Bundesländer gepflegt, beschrieben und analysiert.

K-Index (alle Länder), 1994-2011

K-Index (alle Länder), 1994-2011

Wie im Vorjahr führt Bayern vor Baden-Württemberg den Vergleich der Länder an. Die wirtschaftliche Freiheit in den ostdeutschen Ländern ist im Durchschnitt nach wie vor geringer als in den alten Bundesländern, vor allem deshalb, weil die Staatstätigkeit in den neuen Ländern, gemessen an der vergleichsweise niedrigen Wirtschaftsleistung, erheblich größer ist. Schlusslicht des Rankings ist Berlin, dort  ist der Staatskonsum besonders hoch, werden besonders viele staatliche Subventionen gezahlt und sind anteilig sehr viele Erwerbstätigen beim Staat beschäftigt.

Wirtschaftliche Freiheit und höherer Wohlstand gehen Hand in Hand. Dieses Resultat deckt sich mit den Ergebnissen zahlreicher Studien zur wirtschaftlichen Freiheit in der Welt oder in Nordamerika aus den vergangenen Jahren, die immer wieder einen engen und positiven Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Freiheit und dem Ausmaß der wirtschaftlichen Aktivität belegt haben.

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