Der Preis der Sicherheit ist die Freiheit

Steffen Hentrich

Ist es wirklich sinnvoll den Schutz von Eigentum und körperlicher Unversehrtheit unbekümmert und weitestgehend in die Hände staatlicher Institutionen zu legen? Nicht, wenn man sich klar macht, dass der Preis für Sicherheit die Freiheit ist und die Illusion von Sicherheit ganz konkrete Freiheitseinbußen nach sich zieht. Ein paternalistischer Überwachungsstaat mag das Sicherheitsrisiko reduzieren, beraubt uns aber auch unserer Privatsphäre und setzt uns dem Risiko staatlicher Kontrolle aus. Ein Staat, der sich um unsere Sicherheit kümmert, egal, ob  muss sich um Terrorismus, Ernährung, Krankheiten oder andere Lebensrisiken handelt, kommt nicht umhin uns die Freiheit eines riskanten Lebensstils zu rauben und uns die Ressourcen entziehen, die politische opportune Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit erfordern. Es gibt immer einen Punkt an dem zusätzliche Sicherheit den Preis der Freiheit nicht mehr wert ist. Zwangsläufig liegt dieser Punkt bei jedem Menschen bei einem anderen Ausmaß an Sicherheit, weshalb in Politik und Öffentlichkeit heftig über die Rolle des Staates für unsere Sicherheit diskutiert wird. Doch es lohnt sich dennoch, sich des bewusst zu werden, dass Sicherheit ohne individuelle Freiheit, am Ende keine Sicherheit mehr ist. Prof. James Otteson über den Trade-Off von Sicherheit und Freiheit bei LearnLiberty.org:

Dank an den Pixelökonom für den Link!

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2 Antworten zu “Der Preis der Sicherheit ist die Freiheit

  1. In der Tat nimmt uns der Staat mit seinen unendlich vielen Einschränkungen nicht nur unsere Freiheit, sondern damit vor allem anderen auch unsere Würde.

    Die Menschenwürde ist Wesensbestandteil verfassungsmäßiger Garantie einer jeden sich als frei bezeichnenden Gesellschaft.

    Leider ist selbst in Deutschland festzustellen, daß nicht allein den vielen abhängig gemachten Menschen vom Staat die Würde geraubt wurde, wie täglich zu beobachten wäre, wollte man es denn sehen.

    Auch dem „Hans Durchschnitt“ ist bereits anzumerken – an Haltung, Selbstbeschränkung und zunehmender Gleichgültigkeit -, wie seine Würde angesichts staatlichen Auftritts fast täglich schwindet.

    Freiheit wird so zunehmend zum Fremdwort und verschwindet in staatlicher Aufsicht und Kontrolle – zur angeblichen Sicherheit, die eben damit keine mehr wäre.

  2. Pingback: Der Preis der Sicherheit ist die Freiheit | FreieWelt.net

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