Euro und Wohlfahrtsstaat

Detmar Doering

Die Eurokrise ist eine Frage von Vertrauen in die Fähigkeiten der Staaten, sich langfristig finanziell verantwortlich zu halten. Damit ist die Eurokrise auch eine Frage der Nachhaltigkeit des Wohlfahrtsstaates, kommentiert Fredrik Erixon (ECIPE) bei Bloomberg. Die Staaten, die den Wohlfahrtsstaat redimensionieren, werden auch besser aus der Krise kommen, so das Fazit.

2 Antworten zu “Euro und Wohlfahrtsstaat

  1. Ich möchte jetzt mal etwas klar stellen. Wohlfahrtsstaat ist ja wohl kompletter irrsinn, denn die Bürger Deutschlands zahlen doch die Steuern welche für die Not des Einzelnen verwendet werden. Nicht der Staat sorgt für das wohlergehen eines jeden sondern die Bürger. Wir, und ich zähle mich mit dazu, sind die jenigen die z.B. Renten, Hartz 4 und Arbeitslosengeld möglich machen. Manche Menschen stellen sich geradezu hin als ob sie die jenigen seien die für das Wohl unserer Gesellschaft sorgen. Das Problem ist ganz einfach das sozial schwache in der Gesellschaft immer und immer wieder als Abschaum behandelt werden. Der Staat hat doch selbstverständlich die Aufgabe unsere Gelder richtig und sozial zu steuern. Schliesslich heißt es steuern, abgeleitet von Steuer. Sie alle müssen aufhören sich als Herrenmenschen aufzuführen. Freiheit bedeutet jedenfalls für mich auch unteranderem in der Heimat leben zu können. Viele müssen von der Heimat weg nur weil ein überleben dort nicht möglich ist. Keine Chancen zu haben, es fühlt sich an als ob man im Gefängniss eingesperrt ist. Wir alle tragen Verantwortung füreinander. So soll es bleiben. Somit ist doch die Richtung und das Ziel was alle verfolgen klar. Die jenigen Instrumente in unserer Gesellschaft die dafür Verantwortung tragen das unsere Freiheit auf den Spiel steht sind zu eleminieren. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

    Stefan Pehl

  2. Redemensionieren, vulgo: zurückschneiden bis abschaffen, ist völlig unabhängig von dem sich einem bösen Ende zuneigenden Euro-Experiment nötig.

    In Europa, USA und im Rest der Welt, soweit dort der Fehler gemacht wurde, dem deutschen Wahn zu folgen, wird es unvermeidlich sein, staatliche Umverteilung und einhergehende Bevormundung der Menschen soweit möglich abzuschaffen, bevor es infolge der Gewöhnung an Unmündigkeit und Antriebslosigkeit (übrigens auch der Regierenden) zu spät sein wird.

    Sonst erforderte es – wie offenbar bereits in Deutschland – ein sehr großes Desaster, wie etwa den Zusammenbruch des Euro und infolgedessen Europas, um die Menschen sich wieder neu positionieren zu lassen, was immerhin am Ende ein großes Glück bedeuten sollte.

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