Krise des Interventionismus und nicht der Marktwirtschaft

Gérard Bökenkamp

Auf dem Blog Wirtschaftliche Freiheit beschreibt Thorsten Polleit die Fehldeutung der aktuellen Finanzkrise als Krise des Kapitalismus. Diese Fehldeutung ist nicht neu. Schon Ludwig von Mises erklärte zu der Weltwirtschaftskrise von 1929: „Die große Krise, unter der die Weltwirtschaft leidet, wird von Etatisten und Sozialisten als Krise des Kapitalismus bezeichnet. In Wahrheit aber ist es eine Krise des Staatsinterventionismus.“ Ausgehend von diesem Zitat beschreibt Polleit das Problem unseres Geldsystems und erklärt, welche Wirkungen der Geldpolitik zu der aktuellen Krise geführt haben.

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3 Antworten zu “Krise des Interventionismus und nicht der Marktwirtschaft

  1. Die Krise entwickelte sich als Folge eines naiven Demokratieverständnisses, bei dem die Parteien und Gewerkschaften nun glaubten, dass sie mit dem Mehrheitsprinzip den Schlüssel zur Wunscherfüllungsmaschine in Händen bekommen hätten. Nun könne man endlich den Minderbemittelten per Umverteilung die vom Sozialismus (rechts/ links) in Aussicht gestellten Wohltaten zukommen lassen könne.
    Es war vor allem diese Idee des Sozial-Konstruktivismus, die in allen Köpfen – weltweit – spukte, die das Aufblühen des Staatsinterventionismus befeuerte. Man glaubte, nun ausreichende Ingenieurfähigkeiten zu besitzen, die Gesellschaft von oben herab „gerecht“ und „sozial“ umbauen zu können. Auf dieser Mentalität setzen Demokraten wie linke und rechte Sozialisten gemeinsam auf.
    Nicht umsonst bestand zwischen dem Hitler-Deutschland und Roosevelts USA (bis 1939) erheblich mehr als nur eine „Entfernte Verwandtschaft“ (Wolfgang Schivelbusch).

  2. Die Krise entwickelte sich als Folge eines naiven Demokratieverständnisses, bei dem die Parteien und Gewerkschaften nun glaubten, dass sie mit dem Mehrheitsprinzip den Schlüssel zur Wunscherfüllungsmaschine in Händen bekommen hätten. Nun könne man endlich den Minderbemittelten per Umverteilung die vom Sozialismus (rechts/ links) in Aussicht gestellten Wohltaten zukommen lassen könne.
    Es war [ist] vor allem diese Idee des Sozial-Konstruktivismus, die in allen Köpfen – weltweit – spukte, die das Aufblühen des Staatsinterventionismus befeuerte. Man glaubte, ausreichende Ingenieurfähigkeiten zu besitzen, die Gesellschaft von oben herab „gerecht“ und „sozial“ umbauen zu können. Auf dieser Mentalität setzen Demokraten wie linke und rechte Sozialisten gemeinsam auf.
    Extrahiert man den Antisemitismus, interessanterweise besteht dann zwischen dem Hitler-Deutschland und Roosevelts USA (bis 1939) erheblich mehr als nur eine „Entfernte Verwandtschaft“ (siehe Wolfgang Schivelbusch).

  3. Sorry, anscheinend hat sich mal wieder etwas gedoppelt.
    Ich wäre mit einer Löschung des ersten Beitrags einverstanden.
    B.H.

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